Vom Lehmklumpen zum Schulcampus

CPI Immobilien engagiert sich für Schulbau in Ghana

Durch dieses Projekt wird für viele junge Menschen ein Ausbildungsplatz geschaffen. Die Jugendlichen, die den Übergang in eine höherbildende Schule nicht schaffen, werden hier aufgefangen. Sie können ein Handwerk erlernen und so ihre Zukunft absichern. Mit unserer Arbeit an der „Mud Cafeteria“ können wir einen großen Beitrag leisten. Wir freuen uns, dass CPI Immobilien uns dieses Projekt ermöglicht
Anna Schweiger

Wien (OTS) - Zwei Mitarbeiter der CPI Immobilien Gruppe setzen sich für die Bildung der Bevölkerung in Sang, Ghana ein. Durch das Arrangement unzähliger Freiwilliger und Menschen vor Ort wird mit Hilfe von Spenden und Arbeitseinsatz ein neuer Schulcampus gebaut. 

Ein besonderes Vorhaben der CPI Immobilien Gruppe ist derzeit die Unterstützung eines  Entwicklungshilfeprojektes in Westafrika. Zwei Mitarbeiter der CPI Immobilien Gruppe setzen sich für die Bildung der Bevölkerung im Norden Ghanas ein. Durch das Engagement unzähliger Freiwilliger und Menschen vor Ort wird mit Hilfe von Spenden und Arbeitseinsatz ein neuer Schulcampus gebaut. Schon bald soll eine berufsbildende Schule Jugendlichen die Möglichkeit bieten, eine handwerkliche Ausbildung im Bereich Metall, Holz oder Kunsthandwerk zu absolvieren. 

DI Anna Schweiger und DI Jaap Willemsen haben Anfang 2016 an der 4th Earth Architecture Competition teilgenommen. Die beiden CPI-Projektleiter wurden aus rund 150 Einreichungen ausgewählt, um ihren Plan für eine Schulcafeteria zu verwirklichen. Der Wettbewerb wurde von der NKA Foundation ausgeschrieben und abgewickelt. Die NKA ist eine Non-Profit Organisation, die in den vergangenen 10 Jahren viele Projekte für Entwicklungshilfe durch Kunst, Kultur und Bildung erfolgreich durchführte. Mit finanzieller Unterstützung und zwei Mitarbeitern vor Ort, leistet CPI Immobilien einen maßgeblichen Beitrag zur Verwirklichung dieses Vorhabens.

Nachhaltige Entwicklungshilfe mit lokalen Materialien und modernen Design
Zur Umsetzung ihres Projekts leiten Schweiger und Willemsen einen drei-monatigen Workshop mit Studierenden der TU-Wien, um gemeinsam mit den Menschen vor Ort ihren Entwurf zu verwirklichen. Ziel des Workshops ist es, die Schulcafeteria zu errichten und zusätzlich den Einheimischen und Volontären traditionelle und nachhaltige Bauweisen wieder näher zu bringen. Der Schulcampus ist ein vollkommen gemeinnütziges Projekt und wird zwischen 2017 und 2019 von internationalen Workshop-Gruppen gebaut. 

Die Menschen vor Ort verwenden schon seit Jahrhunderten Lehm, somit sollen auch die neuen Gebäude in Lehmbauweise – kostengünstig und einfach – errichtet werden. Ziel des Projektes ist neben der Unterstützung der Einwohner auch der Austausch mit der Bevölkerung in Sang. „Die Einheimischen helfen ihre künftige Schule mit uns gemeinsam zu errichten und lassen auch uns an ihren Erfahrungen teilhaben“, so Jaap Willemsen.

Nutzen für die gesamte Bevölkerung spürbar
Nach Fertigstellung des Projekts wird den künftigen Schülern dann die Möglichkeit geboten, bei idealem Raumklima zu lernen, aber auch außerhalb des Unterrichts vom Austausch mit anderen zu profitieren. Es wurde besonders darauf wertgelegt, dass die Cafeteria nicht nur als Speisesaal fungiert, sondern auch als Raum der Begegnung. Der soziale Aspekt steht bei der Planung der „Mud Cafeteria“ klar im Vordergrund. 

Die beiden Projektleiter Schweiger und Willemsen legen auch Wert auf die Nachhaltigkeit des Gebäudes. Das Entwurfskonzept basiert auf einer natürlichen Belüftung  und indirekten Belichtung, um eine Überhitzung des Gebäudes zu vermeiden. Durch die Verwendung von Stampflehm wird das Gebäude hart wie Beton, jedoch kann Zement eingespart werden, wodurch das Gebäude fast zur Gänze recycelbar ist. 

Modulares System
Die Cafeteria basiert auf einem modularen System, dieses kann fortlaufend wiederholt und immer wieder erweitert werden. Die Schule soll mit steigender Schülerzahl mitwachsen und immer genügend Platz für die Bevölkerung bieten. Bei Bedarf soll das Bauwerk auch der Gemeinde für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. „Durch dieses Projekt wird für viele junge Menschen ein Ausbildungsplatz geschaffen. Die Jugendlichen, die den Übergang in eine höherbildende Schule nicht schaffen, werden hier aufgefangen. Sie können ein Handwerk erlernen und so ihre Zukunft absichern. Mit unserer Arbeit an der „Mud Cafeteria“ können wir einen großen Beitrag leisten. Wir freuen uns, dass CPI Immobilien uns dieses Projekt ermöglicht“, so Anna Schweiger.

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