Industrie gratuliert Sebastian Kurz zu Wahlsieg

IV-Präsident Kapsch: Große Mehrheit der Menschen für Senkung der Abgabenbelastung und gegen neue Steuern votiert – Neuer ideologiebefreiter Politikstil auf Basis von Fakten notwendig

Wien (OTS) -Sebastian Kurz ist zu seinem Wahlsieg zu gratulieren. Nicht nur aus Sicht der Industrie. Er hat offensichtlich die Themen und Maßnahmen angesprochen, die die Menschen in diesem Land bewegen, wie etwa die Steuer- und Abgabenquote auf unter 40 Prozent senken zu wollen oder die klare Absage an neue Steuern und Abgaben“, betonte der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Georg Kapsch, am heutigen Montag. Die Industrie erwartet nun, dass Regierungsverhandlungen rasch aufgenommen werden. Ebenso fordert Kapsch, dass die Parteien – nach dem populistischen und klassenkämpferischen Wahlkampf sowie dementsprechenden Beschlüssen in der jüngsten Nationalratssitzung – wieder zu sachorientierter Politik zurückkehren. „Jetzt sind alle Parteien gefordert, ihre staatspolitische Verantwortung wahrzunehmen. Klar muss daher sein, dass ideologiegetriebene Partei- und Machtinteressen bei den Regierungsverhandlungen nichts zu suchen haben. Faktenbasierte Inhalte sind die Basis für gute, zukunftsorientierte Lösungen für unser Land. Es geht darum, nach einem desaströsen Wahlkampf nun wieder Vertrauen aufzubauen und dies nicht nur zwischen den künftigen Regierungsparteien, sondern zwischen allen im Parlament und in den Landtagen vertretenen Parteien. Nur so schaffen wir die Basis für die dringend gebotenen großen Reformen“, so der IV-Präsident.

Nach einem langen Wahlkampf plädiert die Industrie nun für die rasche Umsetzung der im Wahlkampf angekündigten Maßnahmen für einen wettbewerbsfähigen Standort, von dem Menschen und Unternehmen in Österreich profitieren. Dazu zähle unter anderem die Senkung der Steuern und Abgaben für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie für Unternehmen inklusive einer Reduzierung der Steuern auf nicht entnommene Gewinne, ein modernes Arbeitsrecht sowie eine Lösung des Input-Output-Problems, das unser Land hat, insbesondere im Forschungs-, Bildungs- und Gesundheitsbereich sowie bei den Förderungen. „Der Anspruch der nächsten Bundesregierung muss sein, Österreich in allen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Bereichen zur Spitze der Industriestaaten zu führen. Dafür müssen endlich die großen Dinge in Angriff genommen und viele Strukturen und Inhalte grundlegend erneuert werden, und zwar zum Wohl der Menschen in Österreich“, erklärte Kapsch abschließend.

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