Dreiteiliger „ORF III Themenmontag“ über „Österreichische Ikonen“, „Wahl 17: Der Tag danach“ in „Politik live“

Außerdem: „André Hellers Menschenkinder: Sepp Forcher“, „Wiener Vorlesungen“ zur Definition von Kunst

Wien (OTS) - Der „ORF III Themenmontag“ am 16. Oktober 2017 befasst sich im Vorfeld des Nationalfeiertags mit den bedeutendsten Persönlichkeiten Österreichs, denen Regisseur Wolfgang Winkler einen neuen Doku-Zweiteiler widmet. Die ORF-III-Produktion beleuchtet die vielseitigen Biografien bedeutender Österreicherinnen und Österreicher der jüngeren Geschichte und Gegenwart. Die Persönlichkeiten kommen aus den Bereichen Publizistik, Schauspiel, Sport und Unterhaltung und haben es mit einem besonderen Ereignis geschafft, sich im kollektiven Gedächtnis zu verankern. „Österreichische Ikonen“, Teil eins (20.15 Uhr), erzählt u. a. von Hugo Portisch und wie er mit dem ORF-Volksbegehren die Grundlage für einen unabhängigen Rundfunk bildete, von Karl Schranz und seinem Olympia-Ausschluss im Jahr 1972, von Udo Jürgens und seinem Sieg beim „Eurovision Song Contest“ im Jahr 1966 und von Romy Schneider und ihrem Auszug nach Frankreich zu ihrem Geliebten Alain Delon. In Interviews erinnern sich außerdem österreichische Prominente und Zeitzeugen wie Lotte Tobisch, Heinz Marecek, Anneliese Rohrer und Herbert Prohaska daran, wie sie die Ereignisse selbst erlebten.

Danach folgt in „Politik live“ aus aktuellem Anlass „Wahl 17: Der Tag danach“ (21.05 Uhr). Österreich hat gewählt – doch wie geht es jetzt weiter? Wer wurde abgewählt, wer gestärkt und warum? Wer hat von wem Stimmen gewonnen, welche Mehrheiten sind möglich und welche Regierungszusammenarbeit wahrscheinlich? Dazu begrüßt ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher „News“-Chefredakteurin Esther Mitterstieler, Journalistin Anneliese Rohrer, Politikberater Thomas Hofer, den stellvertretenden Chefredakteur der „Salzburger Nachrichten“, Andreas Koller, und Meinungsforscher Günther Ogris.

Anschließend präsentiert ORF III den zweiten Teil der „Österreichischen Ikonen“ (21.55 Uhr), in dem Ereignisse wie u. a. Niki Laudas folgenschwerer Unfall am Nürburgring im Jahr 1976, der „Eurovision Song Contest“-Triumph von Conchita Wurst im Jahr 2014, Thomas Musters Sieg bei den French Open 1995, Oskar Werner bei der Wiedereröffnung des Burgtheaters mit „Don Carlos“ im Jahr 1955, Annemarie Moser-Prölls großer Traum vom Olympiagold 1980 und Peter Alexanders Verfilmung des „Weißen Rössls“ von 1960 behandelt werden.

Danach stellt eine Ausgabe von „André Hellers Menschenkinder“ (22.45 Uhr) die Biografie eines weiteren bedeutenden Österreichers ins Rampenlicht: Sepp Forcher. Der 86-jährige gebürtige Südtiroler wurde mit seiner Sendung „Klingendes Österreich“ zum Liebling der Nation. In einem sehr persönlichen und ausführlichen Gespräch erzählt er von seiner Kindheit während des Kriegs im Salzburger Pongau, von seinem Beruf als Hüttenwirt am Großglockner, von Besteigungen des Montblancs und des Matterhorns und von seiner Berufung als Vermittler von Traditionen im österreichischen Fernsehen.

Abschließend debattiert Hubert Christian Ehalt in den „Wiener Vorlesungen“ unter dem Motto „Venus und Flaschentrockner: Kunst, die man nicht versteht“ (23.55 Uhr) mit Sabine Haag, Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Wien, und Thomas Zaunschirm, Professor für Kunstgeschichte, über die Definition von Kunst, ihre gesellschaftliche Rolle und Aufgabe sowie ihre aktuelle Bedeutung in der modernen Welt.

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