Förderungsmöglichkeiten für österreichische Journalisten in China

5. Österreichisch-Chinesisches-Journalistencollege beschäftige sich mit dem Akademikeraustausch zwischen beiden Ländern

Wien (OTS) - Schwerpunkt des 5. Österreichisch-Chinesischen -Journalistencollege im Vienna International Press Center des ÖJC waren die Ausbildungswege für Journalisten in China. Sowohl für Chinesen, als auch für Österreicher. Das College wird seit fünf Jahren von China Radio International (CRI) und dem Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut an der Universität Wien (KI) und dem Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien in Wien und in Peking durchgeführt. Das kostenlose College richtet sich an Journalistinnen und Journalisten, die über China berichten und/oder an China interessiert sind, sowie an Studierende und an andere Interessierte, die in China lernen oder forschen wollen.

Zuerst erklärte die chinesische Radio-Journalistin Chen Yan, die Ausbildungswege zum Journalisten in ihrem Land. Weiters lud sie österreichische Journalistinnen und Journalisten mit akademischen Abschluss ein, in der deutschen Redaktion von CRI zu arbeiten.

Verena Katscher vom Österreichischen Austauschdienst (OeAD-GmbH) zeigte die vielen Möglichkeiten zur Finanzierung von Auslandsaufenthalten auf. Der OeAD ist eine zentrale Servicestelle für Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie für europäische und internationale Mobilitäts- und Kooperationsprogramme. Katscher erklärte, welche Möglichkeiten es für Stipendien und Forschungsförderung konkret gibt. Diese finden Interessierte in der Datenbank grants.at. Die Datenbank kann u.a. nach Zielländern, Studienlevel und Fachbereichen durchsucht werden.

ÖJC-Präsident Fred Turnheim stellte die gemeinsam mit CRI und dem Konfuzius-Institut in deutscher und chinesischer Sprache produzierte Fernsehsendung „Tandem“ vor und betonte die Einzigartigkeit dieser seit 2011 in Österreich und China ausgestrahlten Fernsehsendung, die von der Wiener Bachkönig-Film produziert wird und in beiden Ländern gesendet wird. Die Kulturen beider Länder werden in einem bunten Mix gegen über gestellt.

Der Direktor des Konfuzius-Institutes Richard Trappl hob die hervorragend funktionierende Zusammenarbeit zwischen Österreich und China hervor. Solche Projekte, wie die TV-Sendung „Tandem“ lassen sich nur umsetzen, wenn eine vertrauensvolle Zusammenarbeit vorhanden ist. Zwischen beiden Ländern findet ein regelmäßiger Kultur- und Wissenschaftsaustausch statt.

Der stellvertretende Vorstand des Publizistik-Institutes, Fritz Hausjell, wünschte sich, dass viele Studentinnen und Studenten die Förderungsprogramme der Uni Wien und des OeAD nützen. Besonders China ist für Akademiker interessant, so der Kommunikationsexperte.

Das 6. Chinesisch-Österreichische Journalistencollege findet 2018 in Peking statt.

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