Arbeiterangleichung, Internatskosten, Auflösungsabgabe: Herausforderungen und Chancen für Tourismus

Ende der Auflösungsabgabe und Übernahme der Internatskosten für Lehrlinge sind ÖHV-Erfolge. Bei Kündigungsfristen müssen Sozialpartner Lösung für Betriebe und Mitarbeiter finden.

Wien (OTS) - Mit Freuden sieht Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), dem Wahlkampfende entgegen: „Das lässt sich in Worten gar nicht ausdrücken. So lässt sich ja kein Betrieb führen, kein Businessplan erstellen, wenn ständig neue Belastungen drohen.“ Das Ergebnis der Nationalratssitzung muss differenziert betrachtet werden:

1.1.2018: Übernahme der Internatskosten für Lehrlinge

1.7.2018: Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall für alle Dienstnehmer und Lehrlinge 6 Wochen, nach einem Dienstjahr 8 Wochen

1.1.2020: Abschaffung der Auflösungsabgabe

1.1.2021: Einheitliche Kündigungsfrist Arbeiter/Angestellte – Branchenlösung auf KV-Ebene

Zwei Erfolge fix, zwei möglich

Mit der Übernahme der Internatskosten und der Abschaffung der Auflösungsabgabe wurden zwei ÖHV-Forderungen umgesetzt, bei der Kündigungsfrist hat das Parlament den Sozialpartnern die Möglichkeit gegeben, eine maßgeschneiderte Lösung für die Branche zu entwickeln:
„Da liegt es jetzt an den KV-Verhandlern, die derzeitige Regelung so weiterzuentwickeln, dass Betriebe und Arbeitsplätze eine Zukunft haben. Die Chance ist da. Aber eine Performance wie bei der Arbeitszeitflexibilisierung reicht nicht.“ Genauso wichtig für die Branche ist die Reparatur von USt und AfA: „Diese ÖHV-Forderung unterstützen 5 der 6 Parteien, die eine realistische Chance auf den Einzug in den Nationalrat haben. Da wird sich die Vernunft durchsetzen“, so Gratzer optimistisch.

Rückfragen & Kontakt:

Martin Stanits
Leiter Public Affairs & Research
T: +43 664 516 08 31
martin.stanits@oehv.at
www.oehv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | T150001