Kronlechner zur Angleichung: Gewerbe und Handwerk entsetzt

Belastung der Branche wird nicht ohne Folgen bleiben, warnt der Spartenobmann.

Klagenfurt (OTS) - Der größte Arbeitgeber Kärntens, die Sparte Gewerbe und Handwerk, ist über die nächtliche Belastungsorgie im Parlament entsetzt. Das ohnehin zaghafte Aufflackern der Konjunktur in diesem wichtigen Wirtschaftsbereich sei dadurch in Gefahr, warnt Spartenobmann Klaus Kronlechner: „Nach dem Mindestlohn ist die Gleichstellung von Arbeitern und Angestellten der nächste politische Tiefschlag für unsere Branche. Ich fürchte, dass sich viele Betriebe diese politische Willkür weder leisten können noch wollen. Die Folgen können die Verantwortlichen dann den AMS-Statistiken entnehmen.“

Für Kronlechner ist die Entscheidung der Politik nicht nachvollziehbar: „Wir wissen alle, dass die Wahlen bevorstehen. Aber ohne Konsens mit den betroffenen Branchen einen solchen Beschluss durchzupeitschen, ist verantwortungslos. Aufgabe der Politik wäre es, die Rahmenbedingungen positiv zu gestalten, nicht alle paar Wochen neue Belastungswellen loszutreten.“

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