Kaske: „Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten richtig und wichtig“

Wegfall der Einkommensanrechnung des Partners bei der Notstandshilfe wird Situation arbeitsloser Frauen verbessern

Wien (OTS) - Die gestern im Nationalrat beschlossene Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten ist für AK Präsident Rudi Kaske richtig und wichtig. „Wir haben uns lange dafür eingesetzt, dass die noch bestehenden Unterschiede zwischen den Beschäftigten beendet werden“, sagt Kaske. Die nun beschlossene Regelung sieht vor, dass die Kündigungsfristen zugunsten der Arbeiter mit dem Jahr 2021 harmonisiert werden. Bei einer entsprechenden Vereinbarung der Sozialpartner können in Saisonbranchen auch weiter eigene Regelungen etabliert werden. Mitte kommenden Jahres tritt die Anpassung bei Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall in Kraft. „Es ist ein großer Schritt, dass die Diskriminierungen von verschiedenen Gruppen von ArbeitnehmerInnen endlich abgeschafft werden.“ 

    Aus Sicht der Arbeiterkammer sind auch andere, gestern beschlossene Vorhaben sehr wichtig: Die Erstattung von Lehrlings-Internatskosten, dass das Partnereinkommen bei der Notstandshilfe künftig nicht mehr angerechnet wird, dass der Bund durch einen Zweckzuschuss in der Höhe von 52,5 Millionen Euro den qualitativen und quantitativen Ausbau des Kinderbetreuungsangebots auch im Jahr 2018 weiter vorantreibt, die Verdopplung der Budgetmittel für die berufliche Integration behinderter Menschen und dass künftig für Wohnungen keine Mietvertragsgebühr mehr entrichtet werden muss.

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