FPÖ-Mölzer: Freiheitliche Forderungen in Bildungsfragen nicht verhandelbar

„ÖVP-Kurz versucht sich als Märchenerzähler im Wahlkampf – verantwortungsvolle Politikgestaltung sieht anders aus!“

Wien (OTS) - „Wenn Sebastian Kurz beteuert, dass er vor der Wahl Schnellschüsse bei Gesetzesbeschlüssen ablehnt, dann ist diese Märchenerzählung wohl nur den harten Bandagen im Zuge des Wahlkampfes geschuldet“, sagte heute FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer. „Die Zustimmung der ÖVP zum Bildungspaket war nämlich nichts anderes als eine dieser wenig durchdachten Beschlüsse, die man ja angeblich vermeiden will“, so Mölzer.

„Beinahe schon lächerlich ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass Kurz nun ähnliche Forderungen im Bildungsbereich formuliert, wie es die Freiheitlichen bereits seit Jahren tun. Einer Bildungsreform zuzustimmen, um einige Wochen später Kritik daran zu üben, zeugt nicht gerade von organisierter und verantwortungsvoller Politikgestaltung“, betonte Mölzer.

„Während der Verhandlungen zur Bildungsreform hielten wir aber an wichtigen Forderungen fest. Entsprechende Deutschkenntnisse vor Eintritt in den Regelunterricht, der Erhalt der AHS-Langform und der Sonderschulen, sowie die Ablehnung der flächendeckenden Ganztagsschule in ihrer verschränkten Form müssen aus Sicht der Freiheitlichen erfüllt werden“ forderte Mölzer. „Nur mit dem Erhalt der Wahlfreiheit auf Grundlage eines differenzierten Schul- und Bildungsangebots kann die Qualität der Bildung in Österreich gewährleistet werden“, so Mölzer.

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