Vilimsky: "Hartes Vorgehen gegen Glyphosathersteller Monsanto"

„FPÖ-Generalsekretär Vilimsky fordert Aufklärung bei Monsanto und Glyphosat von der EU“

Wien (OTS) - „Interne Mails belasten Monsanto schwer, Wissenschaftler warnen erneut vor einer Krebsgefahr durch seinen Unkrautvernichter Roundup und jetzt betreibt der Chemieriese Schadenspolitik in Vogel-Strauß-Manier“, meinte heute der freiheitliche Delegationsleiter im Europäischen Parlament und FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky zu den jüngsten Entwicklungen im Glyphosatskandal.

Im Rahmen einer Anhörung im Europäischen Parlament haben sich gestern Vermutungen erhärtet, wonach Monsanto Wissenschaftler dafür bezahlt hat, ihren Namen unter von Monsanto erstellte Unbedenklichkeitsstudien zu dem Totalherbizid zu setzen. „Lobbyisten von Monsanto, die sonst keine Scheu vor einer Kontaktaufnahme und Beeinflussung von Politikern haben, waren auf dieser Anhörung aber nicht zu finden“, so Vilimsky. Als Reaktion darauf haben die Fraktionsvorsitzenden des Europäischen Parlaments beschlossen, den Lobbyisten ihre Zugangsausweise zu entziehen.

 „All das kommt just zu dem Zeitpunkt, in dem Krebsforscher darauf hinweisen, dass viele der bisherigen Studien zu Glyphosat die Krebsgefahr durch das Mittel massiv beschönigen. Falls das tatsächlich zutrifft, dann trägt auch die EU-Kommission eine erhebliche Mitschuld, die kritischen Stimmen kein Gehör geschenkt hat“, betonte der freiheitliche Europaabgeordnete und forderte dahingehend ein hartes Vorgehen gegen dreisten Lobbyismus. „Dem muss ein Ende gesetzt werden, dass Lobbyisten samt EU-Kommission hier die Gesundheit der Verbraucher riskieren“, so Vilimsky.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0004