Schnabl/Onodi/Vladyka: Klarstellung beim neuen Berufsbild Alltagsbegleiter erreicht

Erfolg für SPNÖ-Initiative in Sachen sozial verträgliches Finanzierungsmodell

St. Pölten, (OTS) - Rund 85 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher wünschen sich, zu Hause betreut und gepflegt zu werden. Um den künftigen Betreuungsbedarf abzudecken und die Entlastung und Unterstützung pflegender Angehöriger zu ermöglichen, wurde das neue Berufsbild eines Alltagsbegleiters durch das Land NÖ geschaffen. Diese sollen, etwa beim Einkaufen oder bei Behördenwegen, Unterstützung leisten sowie Ansprechpartner und sozialer Kontakt für die zu betreuenden Personen sein. „Bis dato war die Finanzierung für die Betroffenen, welche die sozialen Alltagsbegleiter in Anspruch nehmen, ungeklärt. Auf Initiative der SPÖ Niederösterreich wird der NÖ Landtag nun in seiner nächsten Sitzung die NÖ Landesregierung auffordern, ein entsprechendes Modell der sozial verträglichen Finanzierung auszuarbeiten“, freut sich SPNÖ-Seniorensprecherin LAbg. Heidemaria Onodi über den Erfolg.

Landesrat Franz Schnabl wird nach Beschluss im Landtag umgehend die Gespräche mit seiner Regierungskollegin Landesrätin Barbara Schwarz, beide zuständig in der Landesregierung für den Bereich Soziales, aufnehmen, um ein vernünftiges, leistbares Modell vorzubereiten. „Die Anforderungen im Pflegebereich werden aufgrund des wachsenden Anteils der älteren Bevölkerung steigen. Neben neuen, zusätzlichen Betreuungsformen steht dabei auch immer die Frage der Finanzierung im Mittelpunkt. Zumal die verschiedenen Betreuungsangebote auch für die Betroffenen erschwinglich sein müssen“, hält Landesrat Schnabl fest.

Auch SPNÖ-Sozialsprecherin LAbg. Christa Vladyka begrüßt das Einlenken im Zusammenhang mit dem neuen Betreuungsangebot: „Das Aufstellen eines leistbaren Finanzierungmodells vor Beginn der Pilotbetriebe ist richtig und sinnvoll. Schließlich soll das Angebot der Alltagsbegleiter ja nicht nur einer ausgewählten Bevölkerungsgruppe zugänglich sein.“
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