Junge Generation in der SPÖ übergibt Unterschriften der BürgerInneninitiative „Mehr Zeit für dich!“ an NR-Präsidentin Bures

Wien (OTS/SK) - Runter mit der Arbeitszeit bei gleichem Lohn, All-in-Verträge erst ab 7.000 Euro brutto, mehr Jobs durch bessere Verteilung, Überstunden als Ausnahme – diese und weitere Punkte fordert die Junge Generation in der SPÖ (JG) in einer BürgerInneninitiative, deren Text samt Unterschriften am Rande der letzten Nationalratssitzung an Präsidentin Bures übergeben wurde. ****

„Wir kennen die Situation aus dem eigenen Berufsleben, dem Freundes-und Bekanntenkreis: Einerseits arbeiten sich Menschen krank, weil sie in ihren Jobs zeitlich zu stark eingespannt sind und rennen im Hamsterrad, andererseits kriegen viele Menschen keine Arbeit – ein Zustand den wir so nicht akzeptieren wollen und gegen den wir mehrere Maßnahmen vorschlagen“, erklärt SPÖ Kinder- und Jugendsprecherin Katharina Kucharowits in ihrer Rolle als Bundesvorsitzende der Jungen Generation. In dem Text der BürgerInneninitiative, die sie gemeinsam mit Erstunterzeichner Christian Sapetschnig und mehreren VertreterInnen der Jungen Generation in der SPÖ an die Präsidentin des Nationalrats, Doris Bures, übergeben hat, fordern die jungen SozialdemokratInnen Maßnahmen, um Arbeit besser zu verteilen.

Im Zentrum steht dabei eine Arbeitszeitverkürzung auf fünf mal sechs Stunden die Woche, wobei es keine Einkommensverluste geben soll. Die Gegenfinanzierung der Maßnahme soll durch die Besteuerung von Erbschaften und Vermögen erreicht werden. Erstunterzeichner Sapetschnig führt aus: „Arbeit ist in Österreich zu hoch besteuert, Vermögen de facto gar nicht. Hier schafft man mit einem Schlag eine gerechtere Verteilung!“ Auch All in-Verträgen soll ein Riegel vorgeschoben werden, zumindest bis zu einer Grenze von 7.000 Euro brutto, denn es sei „leider bereits Realität, dass wir bei Einkommen ab 1500 Euro solche ausbeuterischen Verträge finden“, was nicht nur ungerecht, sondern auch der Entlohnung nicht angemessen sei.

Die BürgerInneninitiative ist die erste, deren Unterschriften in der neuen, interimistischen Parlamentslokation übergeben wurden und eine der letzten vor der Nationalratswahl. Beschäftigen wird sich also erst der neue Nationalrat in der nächsten Gesetzgebungsperiode damit. Die VertreterInnen der Jungen Generation betonen abschließend unisono: „Unsere Forderungen sind als Auftrag für die zukünftige Gesetzgebung zu sehen, daher haben wir sie trotz der anstehenden Neuwahlen eingebracht, sie verfallen ja auch nicht. Und wir werden natürlich genau beobachten, was mit unseren Forderungen passiert und weiter am Thema dranbleiben.“

Ein Foto von der Unterschriftenübergabe finden Sie unter https://flic.kr/p/Zjk65Q

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