Equal Pay Day am Freitag, dem 13.: Korosec fordert Einkommensgerechtigkeit

Seniorenbund-Präsidentin: „Ohne Gleichheit bei der Bezahlung keine Gleichberechtigung!“

Wien (OTS) - „Frauen verdienen pro Jahr durchschnittlich fast 11.000 Euro oder 21,7 Prozent weniger als Männer. Ein derartiger Einkommensunterschied ist nicht hinnehmbar. Denn dieser Unterschied führt dazu, dass Frauen im Alter rund 40 Prozent niedrigere Pensionen bekommen als Männer. Das ist mit nichts zu rechtfertigen“, erklärt Ingrid Korosec, Präsidentin des Österreichischen Seniorenbundes, anlässlich des Equal Pay Day, der heuer in Österreich auf Freitag, den 13. Oktober, fällt.
„Gerade am sprichwörtlichen Freitag, dem 13., sieht man deutlich: Mit der Gerechtigkeit gegenüber den arbeitenden Frauen ist es auch im modernen Sozialstaat Österreich nicht weit her. Frauen bekommen für die gleiche Arbeit noch immer weitaus weniger Geld als Männer. Ohne Gleichheit bei der Bezahlung kann es aber keine Gleichberechtigung im Leben geben“, bezieht Korosec Position gegen die Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern.
„Der kommenden Regierung sei die Umsetzung der Frauen-Gleichstellung am Arbeitsmarkt ins Stammbuch geschrieben“, so die Seniorenbund-Präsidentin weiter. Dazu bedürfe es unter anderem eines größeren Anteils an Frauen in Führungspositionen sowie eines bundesweiten Ausbaus des Kindergartenwesens.
Der Equal Pay Day ist statistisch gesehen jener Tag, an dem Männer bereits das Einkommen erreicht haben, für das Frauen noch bis Jahresende arbeiten müssen. Für heuer bedeutet dies, dass Frauen 80 Tage „gratis“ arbeiten.

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