Simulationslösungen aus Wien für verläßlichere Chips von morgen

Wiener High-Tech-Unternehmen als eines von 10 "Best Young SME" bei EU-geförderten Forschungsprojekten 2017

Für Halbleiterhersteller bringt unsere Software gewaltiges Einsparungspotential bei teuren Experimenten und auch die Möglichkeit, neue Bauelemente und Schaltungen gezielter und effizienter entwickeln zu können
Markus Karner, CEO

Wien (OTS) - Die Wiener Global TCAD Solutions GmbH (GTS) wurde vom Innovation Radar der Europäischen Kommission als eines von 10 "Best Young SME" für 2017 ausgewählt. Dieser ermittelt jährlich die Innovativsten unter allen Teilnehmern an EU-geförderten Forschungsprojekten.

Gegründet 2008 von Absolventen der Technischen Universität Wien, ist GTS Spezialist für die Simulation von Halbleiter-Bauelementen kommender Technologien. Basierend auf physikalischen Rechenmodellen lassen sich mit der in Wien entwickelten Software GTS Framework zB. der Einfluß quantenmechanischer Effekte auf Bauteile und Schaltungen analysieren und vorhersagen. "Für Halbleiterhersteller bringt unsere Software gewaltiges Einsparungspotential bei teuren Experimenten und auch die Möglichkeit, neue Bauelemente und Schaltungen gezielter und effizienter entwickeln zu können" sagte Markus Karner, CEO.

Chance auf Innovation Radar Prize 2017 – Spannung bis 15. Oktober

Durch die Auswahl ist GTS auch zum Innovation Radar Prize 2017 nominiert: Der Weg ins Finale führt über öffentliches Voting - bis 15. Oktober 2017 kann noch mitgestimmt werden.

Verlässlichkeit und Produktionsausbeute von Chips

Bei Anwendungen in Kraftfahrzeugen, Medizintechnik, Luft- und Raumfahrt ist die Verläßlichkeit von Halbleiterschaltungen besonders kritisch. Basis der Nominierung durch den Radar sind die Beiträge von GTS zum Forschungsprojekt MoRV („Modeling Reliability under Variability“): Die von GTS implementierten Simulationsmodelle erlauben es, Alterungsprozesse in Bauelementen und Schaltungen unter Berücksichtigung von Exemplarstreuung bei der Herstellung derart vorauszuberechnen, daß sie bereits beim Entwurf neuer Bauelemente eingeplant werden können. Für Halbleiterhersteller bedeutet das eine große Chance, um sowohl Produktionsausbeute als auch Verläßlichkeit der Produkte zu steigern.

Die Abkürzung „TCAD“ steht für „Technology CAD“, also computerunterstütztes Design von Halbleitertechnologien.

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DI Philipp Prause, pr@globaltcad.com,
Tel.: +43 1 9255049-210, www.globaltcad.com

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