FEEI begrüßt Schaffung von 450 neuen Fachhochschulplätzen

Wir begrüßen den gestern von Wissenschaftsminister Mahrer vorgestellten Ausbau der heimischen Fachhochschulen um zunächst 450 neue Studienplätze ausdrücklich
Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI)
Für uns ist das ein notwendiger, wenn auch überfälliger erster Schritt in die richtige Richtung, da der akute Fachkräftemangel vor allem in der Elektro- und Elektronikindustrie zunehmend das Wachstum beeinträchtigt
Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI)
Insofern freuen wir uns natürlich über die 50 zusätzlichen Studienplätze für unseren Netzwerkpartner, die FH Technikum Wien. Gerade die neue Bundesregierung wird allerdings gefordert sein, den angekündigten Ausbau der Fachhochschulen konsequent fortzusetzen und nach Möglichkeit noch zu intensivieren, will Österreich nicht an Innovationskraft und internationaler Wettbewerbsfähigkeit verlieren
Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI)

Wien (OTS) - FEEI-Geschäftsführer Roitner: Ein notwendiger erster Schritt. Fachkräftemangel beeinträchtigt Wachstum der Industrie.

„Wir begrüßen den gestern von Wissenschaftsminister Mahrer vorgestellten Ausbau der heimischen Fachhochschulen um zunächst 450 neue Studienplätze ausdrücklich“, betont Lothar Roitner, Geschäftsführer des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI).

Bereits im Sommer war der Grundsatzbeschluss gefallen,  in den kommenden Jahren 100 Mio. Euro aus der Bankenabgabe in 5.000 neue Studienplätze an Fachhochschulen, insbesondere in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), zu investieren. Nun präsentierte Wissenschaftsminister Harald Mahrer das Ergebnis der Ausschreibung für die ersten 450 zusätzlichen Fachhochschulplätze, die ab dem Studienjahr 2018/19 zur Verfügung stehen werden.

Fachkräftemangel hemmt Wachstum

„Für uns ist das ein notwendiger, wenn auch überfälliger erster Schritt in die richtige Richtung, da der akute Fachkräftemangel vor allem in der Elektro- und Elektronikindustrie zunehmend das Wachstum beeinträchtigt“, erklärt Roitner. Vor dem Hintergrund der grundsätzlich sehr positiven konjunkturellen Situation sei es bedauerlich, wenn Firmen Aufträge nicht abwickeln könnten, weil ihnen schlichtweg das dafür erforderliche Personal fehle.

Neue Bundesregierung ist gefordert

Die Fachhochschulen spielen für Roitner bei der Linderung dieses Problems eine absolute Schlüsselrolle. „Insofern freuen wir uns natürlich über die 50 zusätzlichen Studienplätze für unseren Netzwerkpartner, die FH Technikum Wien. Gerade die neue Bundesregierung wird allerdings gefordert sein, den angekündigten Ausbau der Fachhochschulen konsequent fortzusetzen und nach Möglichkeit noch zu intensivieren, will Österreich nicht an Innovationskraft und internationaler Wettbewerbsfähigkeit verlieren“, so Roitner abschließend.

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Mag. Andreas Knapp
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