NEOS Wien/Gara fordert sorgsamen Umgang der Wiener Stadtregierung bei strittigen Bauprojekten

Stefan Gara: „Biergartenprojekt beim Belvedere ist wieder mal ein perfektes Beispiel, wie man es nicht machen soll.“

Wien (OTS) - Der geplante Biergarten mit rund 800 Sitzplätzen beim Belevedere-Stöckl im Schwarzenberggarten erhitzt die Gemüter. „Wie so oft reagiert man bei der Stadt auf Proteste erst, wenn eigentlich schon alles zu spät ist. In der Bauverhandlung hatten die Anrainer keine Parteienstellung, obwohl die Nachbarliegenschaften auf der anderen Seite der Prinz-Eugen-Straße weniger als 20 Meter vom Belvedere-Stöckl entfernt sind. Aber offenbar hat man nur den hofseitigen Neubau als Maßstab herangezogen, obwohl natürlich durch die vollständige Umnutzung des Bestandsgebäudes ein bewilligungspflichtiger Umbau vorliegen müsste. Aber da hat man sich wohl geschickt herumgeschwindelt“, kritisiert Gara.

„Es ist natürlich völlig richtig, dass die Gegend rund um das Schloss Belevedere gastronomisch unterversorgt ist und dass es für die Nachnutzung des Belvedere-Stöckls Handlungsbedarf gibt. Aber erstens muss man in so einem sensiblen Gebiet, wo Weltkulturerbe, Schutzzone und Parkschutzgebiet zusammenkommen, auf die Größenverhältnisse eines solchen Projekts achten. Zweitens haben die Anrainerinnen und Anrainer ein Recht darauf, einbezogen zu werden“, fordert Gara.

Insbesondere das zusätzliche Verkehrsaufkommen müsse vorausschauend berücksichtigt werden. „Es gibt berechtigte Zweifel, dass das Viertel ein Projekt in dieser Größenordnung verträgt. Der NEOS-Bezirksklub auf der Wieden hat daher unsere volle Unterstützung. Ich werde auch auf Gemeindeebene das Gespräch mit den zuständigen Stellen suchen, damit eine Lösung gefunden werden kann, mit der alle leben können“, schließt Gara.

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