Neos Wieden beantragt Sondersitzung zum Wiedner Botschaftsviertel

Henrike Brandstötter: „Die Bedenken der Anrainer_innen zum Biergartenprojekt müssen ernst genommen werden.“

Wien (OTS) - Der Bezirksklub von NEOS Wieden beantragt gemeinsam mit der FPÖ Wieden die Einberufung einer Sondersitzung zu den sich laufend verschärfenden Verkehrsproblemen rund um das Wiedner Botschaftsviertel.

„In der Prinz-Eugen-Straße hat der Straßenverkehr in den vergangenen zwei Jahren seit der Eröffnung des neuen Hauptbahnhofviertels und der Erste Bank-Zentrale bereits beträchtlich zugenommen. Auch das Belvedere verzeichnet immer mehr Besucher_innen. Diese Entwicklung scheint zwar auf den ersten Blick erfreulich, auf der Strecke bleiben allerdings die Anrainer_innen“, erklärt NEOS Wieden Klubvorsitzende Henrike Brandstötter.

„Durch das geplante überdimensionierte Gastro-Projekt im Belevedere-Stöckl, das ohne Einbeziehung der Nachbar_innen bewilligt wurde, ist zu befürchten, dass das Fass endgültig überläuft. Die Anzahl der Sitzplätze ist so beträchtlich, dass man mit zahlreichen Busreisegruppen rechnen muss. Dadurch, dass jedoch keine Stellplätze vorhanden sind, ist zu befürchten, dass der fließende Verkehr weiter beeinträchtigt wird – bis hin zu Behinderungen des D-Wagens“, stellt Brandstötter fest.

Zusätzlich äußern die Anrainer_innen berechtigte Bedenken, weil die geplante Terrasse zu einem erhöhten nächtlichen Lärmaufkommen führen wird und weil dem Projekt zahlreiche Bäume zum Opfer fallen sollen. „Leider wiederholt sich wieder einmal die rot-grüne Vorgehensweise: Die Anliegen der Anrainerinnen und Anrainer werden nicht ernst genommen. Daher fordern wir von der Bezirksvorstehung und der Stadt neben einem Verkehrskonzept auch einen Beteiligungsprozess, der den Namen verdient“, schließt Brandstötter.

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