„Wahl 17: Report spezial – Höhepunkte Wahlkampf“ am 11. Oktober

Ingrid Brodnig und Anton Pelinka live im Studio bei Susanne Schnabl

Wien (OTS) - Der letzte „Report spezial“ vor der bevorstehenden Nationalratswahl beleuchtet am Mittwoch, dem 11. Oktober 2017, um 21.05 Uhr in ORF 2 die Höhepunkte des Wahlkampfs. Zu Gast bei Susanne Schnabl live im Studio kommentieren Social-Media-Expertin Ingrid Brodnig und Politologe Anton Pelinka folgende Themen:

Schmutz im Wahlkampf

Die Auseinandersetzung um Dirty Campaigning und falsche Facebook-Seiten prägt die Schlussphase des Wahlkampfs, manche nennen ihn gar den bisher schmutzigsten. Die Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP decken einander mit Spitzelvorwürfen und Klagsdrohungen ein. Doch harte Attacken und politische Untergriffe hat es in vielen Wahlauseinandersetzungen gegeben, neu ist diesmal die bedeutende Rolle, die Internet und Social Media spielen. Ernst Johann Schwarz und Alexander Sattmann berichten über die Hintergründe im Rosenkrieg der rot-schwarzen Regierungspartner und dessen mögliche Folgen.

Die drei

Bis zum letzten Tag nutzen Christian Kern, Sebastian Kurz und Heinz-Christian Strache jede Gelegenheit, um Anhänger zu mobilisieren und die letzten Unentschlossenen zu überzeugen. In den Umfragen liegt die ÖVP nahezu uneinholbar an erster Stelle. SPÖ und FPÖ duellieren sich um Platz zwei. Doch ist das Rennen tatsächlich schon gelaufen? Wie stark beeinflussen die Turbulenzen der vergangenen Tage das Wahlverhalten der Menschen, und was können die Parteien noch tun? Eine Reportage von Martin Pusch, Katja Winkler und Yilmaz Gülüm.

Überlebenskampf der Kleinparteien

Im Schatten der drei Großparteien werben NEOS, Grüne und die Liste Pilz um Aufmerksamkeit. Denn ein Platz im nächsten Nationalrat ist für die Kleinparteien noch nicht sicher. Sie touren quer durch Österreich und hoffen, vom Schlagabtausch zwischen SPÖ und ÖVP zu profitieren. Helga Lazar, Sophie-Kristin Hausberger und Stefan Lenglinger berichten.

Taktisch wählen?

Zum Wahlkampf der Parteien gehört nicht nur die Werbung für sich selbst, sondern auch die Warnung vor angeblichen Horrorszenarien. Wählerinnen und Wähler, die sich von Programmen nicht überzeugen lassen, will man ermuntern, taktisch zu wählen, um Schlimmeres zu verhindern. Wie wirksam ist diese Form der Mobilisierung, und kann eine taktische Stimme tatsächlich ungeliebte Koalitionsvarianten verhindern? Ein Bericht von Alexander Sattmann und Ernst Johann Schwarz.

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