„WELTjournal“/„WELTjournal +“: „Spanien – Nervenkrieg um Katalonien“ und „119 Millionen – Europas versteckte Armut“

Am 11. Oktober in ORF 2

Wien (OTS) - Ganz Europa schaut auf die spanische Region Katalonien und die Eskalation rund um das Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen. Das „WELTJournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – analysiert am Mittwoch, dem 11. Oktober 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 in der Reportage „Spanien – Nervenkrieg um Katalonien“ die Hintergründe des jahrhundertealten Konflikts sowie die möglichen Auswirkungen einer politischen Unabhängigkeit. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „119 Millionen – Europas versteckte Armut“ über den Anstieg der Armut innerhalb der Europäischen Union.

WELTJournal: „Spanien – Nervenkrieg um Katalonien“

Die Fronten im Konflikt rund um das Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen sind verhärtet: Die Zentralregierung in Madrid hält dieses für verfassungswidrig, spricht von Erpressung und lehnt Gespräche ab. Die Regionalregierung in Barcelona möchte so bald wie möglich die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien ausrufen. Das „WELTjournal“ analysiert die Hintergründe des Konflikts zwischen Barcelona und Madrid, der Jahrhunderte zurückgeht und unter der Militärdiktatur Francos in einem Verbot der katalanischen Sprache und Kultur gipfelte. Die Reportage beleuchtet die sprachlichen, kulturellen und sozialen Eigenheiten der Katalanen – und geht der Frage nach, was eine Unabhängigkeit für Katalonien, Spanien und Europa bedeuten würde.

WELTjournal +: „119 Millionen – Europas versteckte Armut“

Die Wirtschaftskrise in der EU ist längst überwunden, doch das Wohlstandsgefälle innerhalb Europas ist größer als je zuvor. Jeder vierte EU-Bürger ist arm oder von Armut bedroht – insgesamt sind es 119 Millionen Menschen. Es sind Beschäftigte in prekären Arbeitsverhältnissen, die arm sind trotz Arbeit, Jugendliche, die keine Aussicht auf Ausbildung oder einen Job haben, oder Kinder, die in sozial schwachen Familien aufwachsen. Das „WELTjournal +“ blickt in mehrere Länder Europas und zeigt, wie schwierig das Leben für viele Menschen geworden ist: Filmemacherin Mirella Pappalardo besucht in Portugal eine Familie, die mit Müh und Not über die Runden kommt, weil es keine ausreichend bezahlten Jobs gibt. In Sizilien spricht sie mit jungen Menschen, die verzweifelt nach einem Ausbildungsplatz suchen. Und in Irland begegnet sie einer jungen Mutter, die nach Verlust von Job und Wohnung ihre Kinder in Pflege geben musste. Welche Strategien hat die EU, um ihre Bürger vor einem Abrutschen in die Armut zu bewahren?

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0006