SPÖ Frauen: Mädchen für zukunftsorientierte nicht-traditionelle Berufe begeistern!

Mädchenförderung ist Grundpfeiler der sozialdemokratischen Politik

Wien (OTS/SPW) - Im Rahmen einer Aktion der Wiener SPÖ Frauen anlässlich des Weltmädchentages unter dem Motto „Fight like a girl!“ fordern die SPÖ-Kandidatinnen für die Nationalratswahl Katharina Kucharowits, Julia Herr, Carina Köpf und Fiona Herzog, Talente ohne Scheuklappen und frei von Beschränkungen zu fördern. „Mädchen sollen ihre Interessen und Talente entdecken und selbstbewusst neue Berufswege beschreiten. „Für uns ist Mädchenförderung ein Grundpfeiler der sozialdemokratischen Politik. Mädchen können alles!", so die Kandidatinnen.****

Volle Unterstützung für Mädchen in Wien

"Talente gehören ohne Scheuklappen und frei von Beschränkungen gefördert. Das bedeutet auch Gusto auf bislang frauenuntypische bzw. männlich dominierte Berufe zu machen", betont die Frauensekretärin der SPÖ Wien Nicole Berger-Krotsch. Wien biete viel Unterstützung, wenn es um Empowerment für Mädchen geht. "Mit dem alljährlichen Töchtertag, eine höchst erfolgreiche Maßnahme, bei der auch praktisch in diese Berufswelten hinein geschnuppert werden kann", so Berger-Krotsch. Beim Töchtertag schnuppern 3.000 Mädchen in nicht-traditionelle, zukunftsorientierte Berufe in mehr als 150 Betrieben. Einblicke bekommen sie dabei in Handwerk, Naturwissenschaft, Technik, uvm.

Die Wiener Landeskandidatin und SJ Wien-Vorsitzende Fiona Herzog stellt dazu fest: „Schubladen-Denken gehört ins letzte Jahrhundert. Frauen können genauso Computer programmieren, oder Flugzeuge fliegen und Männer sind genauso gute Kindergärtner. Unsere Fähigkeiten sind nicht abhängig vom Geschlecht, sondern vielmehr davon, wie sie gefördert werden“.

Carina Köpf, Vorsitzende der FSG-Jugend Wien und Wiener Kandidatin schlägt in dieselbe Kerbe: „Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der nicht Herkunft, Bildung oder die Geldbörse der Eltern bestimmen, was du aus deinem Leben machen kannst. Genauso darf bei der Berufswahl das Geschlecht keine Rolle spielen“. Umso wichtiger sei es, junge Frauen für zukunftsorientierte nicht-traditionelle Berufe zu begeistern. „Mädchen bestimmen ihre Rolle selbst! Wir unterstützen sie dabei, alles werden zu können, was sie sich wünschen“.

Im Zuge der überbetrieblichen Lehrausbildung, die vom AMS und der Stadt Wien finanziert wird, bekommen junge WienerInnen die Möglichkeit, sich intensiv mit (nichttraditionellen) Berufsbildern auseinanderzusetzen. Bei der Kümmer-Nummer gibt es kostenlose telefonische Beratung rund um Lehre und Beruf. Auch die Beratungsstelle Sprungbrett hilft weiter.

Plan A für Mädchen

Gestärkt wurde die Aktion für mehr Mädchenförderung von den Bundeskandidatinnen. Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend und Nationalratskandidatin stellt klar, dass es am 15. Oktober auch für junge Frauen um alles gehe. Denn es sei nicht egal, wer diese Wahl gewinne. Echte Unterstützung und Frauenrechte gebe es nur mit der SPÖ. "Mädchen können alles! Und denjenigen, die das nicht wissen, werden wir es noch ganz oft sagen. Solange, bis jede junge Frau weiß, dass ihr sämtliche Möglichkeiten offen stehen, in Wien und in ganz Österreich", betont Herr. Sie spricht dabei das Ziel sozialdemokratischer Politik an - nämlich die absolute Gleichstellung zwischen den Geschlechtern, bei Berufsmöglichkeiten genauso wie beim Einkommen.

Der Weg zu mehr Chancengleichheit zwischen Mädchen und Buben beginne schon im Kindergarten. Umso wichtiger sei ein zweites Gratiskindergartenjahr in ganz Österreich, mehr Bezahlung für PädagogInnen und gezielte Unterstützung von Mädchen bei der Berufswahl. Denn bereits die Entscheidung über den Lehrberuf zeige exemplarisch, dass sich der Geschlechterunterschied hier manifestiere. Die Hälfte der 15-jährigen Mädchen strebt Berufe im Verkauf, im Büro oder als Friseurin an, bei den Burschen aber sind Metall-, Elektro- und KFZ-Technik an der Spitze. Damit gehen auch spätere Einkommensunterschiede einher.

Darum ist gezielte Mädchenförderung auch Teil des Plan A von Bundeskanzler Christian Kern, besonders wenn es darum geht, mehr junge Frauen für technische Studienrichtungen zu begeistern. Ziel ist es, das Interesse an naturwissenschaftlichen Studienfächern zu wecken. Denn die Nachfrage an MINT-Fächern sei zu gering. Genauso sollen Geschlechterstereotypen bei der Studienwahl aufgebrochen werden. Ein Plus von 30 Prozent würde gleichzeitig auch Platz 1 für Österreich unter den OECD-Ländern in puncto MINT-AbsolventInnen bedeuten. Außerdem sieht der Plan A die Stärkung von Programmen speziell für junge Frauen vor, wie z.B. der „Girls’ Day“ und „FIT – Frauen in die Technik“.

Um mehr gezielte Förderung geht es auch Katharina Kucharowits, Vorsitzende der Jungen Generation und Abgeordnete zum Nationalrat. „Ich halte es überhaupt nicht mehr aus, dass immer noch Geschlechtern zugeordnet wird, was ein Kind kann, worin es talentiert ist, welchen Beruf es erlernen soll. Das ist unerträglich. Die Wissbegier von Mädchen an technologischen, technischen, naturwissenschaftlichen Feldern, wird so oft dadurch einfach gestoppt bzw. junge Frauen werden gehemmt. Ob durch Eltern, Gesellschaft oder MitschülerInnen, mit den Worten ‚Nein, das ist nichts für dich‘ oder ‚Das kannst du nicht‘ oder ‚Eh klar, da sind die Buben besser‘. Schluss damit! Eltern, LehrerInnen und PolitikerInnen haben hier eine wichtige Rolle. Also, mehr Technikerinnen und Mathematikerinnen, die auch vor den Vorhang geholt werden, braucht das Land. Auch um andere Mädchen zu fördern und zu unterstützen!“

Service: Bilder der Aktion stehen auf der Flickr-Seite der Wiener SPÖ-Frauen zur Verfügung.
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