- 08.10.2017, 12:24:30
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FPÖ-Kickl: Fußi ist Symbol des Politsystems in Österreich und Mühlstein am Bein von Kanzler Kern
Wien (OTS) - „Der umtriebige ‚Politberater‘ Rudi Fußi, der ja schon
in der Vergangenheit hauptsächlich damit in Erscheinung trat, seine
Lohnschreiberei den verschiedensten politischen Parteien anzudienen,
hat Medienberichten zufolge eine Zeugin im Koalitions-Kriminalfall
rund um Tal Silberstein massiv unter Druck gesetzt. Auf der einen
Seite soll Fußi ‚Schweigegeld‘ und andererseits die Einstellung eines
Strafverfahrens durch seine politischen Kontakte angeboten haben.
Dieser vermeintliche ‚Fachmann‘ wird damit zu einem weiteren
zentralen Dreh- und Angelpunkt der gesamten Affäre und zu einem
Mühlstein am Bein des Bundeskanzlers. Rudolf Fußi ist damit aber auch
ein Sittenbild dieses verrotteten Politsystems“, so
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.
Die Vorgehensweise von Fußi, der eigenen Angaben und SPÖ-Angaben
zufolge ja in keinem Dienstverhältnis mit der SPÖ oder Bundeskanzler
Kern stehe, sei zumindest erklärungsbedürftig. Besonders dann, wenn
er offenbar der Kronzeugin das Angebot unterbreite, mit ihr
dahingehend einen ‚Deal‘ zu machen, dass es keine Strafverfolgung für
sie geben werde. „Das sind Zustände wie in einer Bananenrepublik", so
Kickl. Aufklärungsbedürftig sei auch das tatsächliche Verhältnis
Fußis zur SPÖ, immerhin soll er laut Medienberichten an Reden von
SPÖ-Kanzler Kern mitgearbeitet haben, laut „Krone.at“ finde sich
Fußis Name auch auf vertraulichen Mails an Silberstein und die SPÖ.
Die berufliche Refenzliste des Herrn Fußi sei lang und recht
„vielfältig“, so habe er den Wirtschaftsbund Wien und den
ÖVP-Landtagswahlkampf Wien, die Landtagswahlkandidaten des
Wirtschaftsbundes wie Landtmann-Chef Berndt Querfeld und den jetzigen
Hauptverbandschef Alexander Biach betreut – mit bekanntem Ausgang.
Genauso lang wie Fußis Referenzliste seien im Übrigen seine allseits
bekannten Verbalinjurien gegen die FPÖ, gegen HC Strache, Norbert
Hofer und gegen all jene Personen, die ihm nicht zu Gesicht stehen.
„Seine ‚Verhaltensauffälligkeit‘ ist ja allseits bekannt und soweit
auch relativ uninteressant. Dass Fußi jetzt laut Medien anscheinend
‚Kopfgelder‘ verspricht und auch die Einstellung von Strafverfahren
anbietet, ist jedoch eine Frage, die von einem ordentlichen Gericht
zu klären sein wird“, sagte Kickl.
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