Einsatzrekord für ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe – plus 25 Prozent im Jahr 2017

Radelnde Gelbe Engel behoben 1.065 Pannen in Wien, Haupteinsatzgrund Starthilfe

Wien (OTS) - Die ÖAMTC E-Bike-Pannenfahrer haben kürzlich ihre dritte Saison beendet – mit einer Einsatzsteigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Nach 834 Einsätzen im Startjahr 2015 und 855 Einsätzen im Jahr 2016 absolvierten unsere E-Bike-Pannenfahrer im Jahr 2017 insgesamt 1.065 Panneneinsätze – ein Viertel mehr als im Vorjahr", freut sich ÖAMTC-Direktor Oliver Schmerold über den nachhaltigen Erfolg der österreichischen Innovation, die mittlerweile in den USA, Deutschland, Holland und der Schweiz übernommen wurde. Möglich wurde der Einsatzrekord durch die Aufstockung des Teams, eine weitere Optimierung der internen Abläufe und das stabile Sommerwetter.

Seit 2015 sind in Wien (Bezirke 1-9 und 20) von Anfang Mai bis Ende September täglich zwei ÖAMTC-Pannenfahrer mit E-Bikes unterwegs. Sie beheben Pannen an Pkw, Motorrädern und Fahrrädern. Die Vorteile – keine Staus, weniger Einbahnen, weniger Fahrverbote und flexiblere Haltemöglichkeiten beim Fahrzeug des Mitglieds – ermöglichen eine rasche und effiziente Pannenhilfe in der Stadt.

Einsatzbilanz 2017 – meiste Einsätze im 3. Bezirk, 90 Prozent Erfolgsquote

Die meisten der 1.065 Einsätze fuhren die ÖAMTC E-Bike-Pannenfahrer im 3. Bezirk (256 Einsätze), im 2. Bezirk (231 Einsätze) sowie im 1. Bezirk (210 Einsätze). Der einsatzstärkste Tag war der 14. August mit 22 behobenen Pannen. Die Weiterfahrquote konnte von 86 auf 90 Prozent erhöht werden – das heißt, dass die ÖAMTC E-Bike-Pannenfahrer neun von zehn Fahrzeugen wieder flottmachen konnten. "Hier zeigt sich, dass die internen Abläufe in der dritten Saison weiter optimiert und unsere E-Bike-Pannenfahrer noch besser eingesetzt wurden", erklärt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe. Nach einer Pannenmeldung wird jener Pannenfahrer losgeschickt, der am effizientesten helfen kann. Das hängt von der Anfahrtszeit und der Pannenart ab und erfordert beim Einsatz unserer E-Bike-Pannenfahrer viel Abstimmung und Erfahrung.

Häufigste Pannenursachen waren leere Batterien, Motor- & Starterprobleme sowie Reifenpannen

Am häufigsten rückten die ÖAMTC E-Bike-Pannenfahrer wegen leerer Batterien aus – 54 Prozent der Einsätze betrafen Starthilfe. Weitere häufige Pannenursachen waren Probleme mit dem Motor bzw. Motormanagement (15 Prozent), Probleme mit Generator bzw. Starter (7 Prozent) sowie die Behebung von Reifenpannen (5 Prozent). "Die Zahlen zeigen, dass unsere Neuerungen richtig waren – wir haben 2017 ein neues, leichteres Powerpack für die Starthilfe gefunden. Dadurch wurde Platz frei für ein Spezialwerkzeug und einen Wagenheber. So konnten unsere E-Bike-Pannenfahrer heuer erstmals auch Reifenpannen beheben", erklärt der Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe – Service im Winter, Neustart im Frühjahr 2018

Mit dem letzten Septemberwochenende wurden die E-Bikes in Winterpause geschickt. "Bei Kälte, Nässe, Eis, Schnee und Dunkelheit ist ein ganztägiger Dienst mit dem Rad zu gefährlich. Daher sind alle ÖAMTC-Pannenfahrer wieder mit ihren Pkw unterwegs", so Samek. In den kommenden Monaten werden Räder und Anhänger gewartet. Die ÖAMTC E-Bike-Pannenhilfe startet im Mai 2018 wieder.

Weitere Informationen findet man unter www.oeamtc.at/E-Bike-Pannenhilfe.

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