Nationalrat – Grossmann zur Bildungsreform: „Bleiben wir nicht auf halbem Weg stehen – weiter für eine chancengerechte Schule“

„Fehlt nicht an Bildungsstudien, sondern bei manchen an politischem Willen“

Wien (OTS/SK) - Für SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann fehlt es nicht an Studien, sondern bei manchen Fraktionen am politischen Willen, die Erkenntnisse daraus umzusetzen. Grossmann zeigte sich heute im Nationalrat in der Debatte zum Dringlichen Antrag der Grünen skeptisch, dass es eine neue OECD-Studie zum Bildungssystem braucht. „Es gibt eine Fülle von Studien, die zeigen, wo die Stolpersteine liegen. Es fehlt aber die parlamentarische Mehrheit, das auch umzusetzen. Das muss man offen sagen, da nützt es nichts, sich hinter kostspieligen Studien zu verstecken, die keine neuen Erkenntnisse erwarten lassen“, so Grossmann. ****

Es gebe genügend Daten, die aufzeigen, was zu tun wäre. Als Beispiel nannte Grossmann die Aufwertung der Elementarpädagogik mit dem Kindergarten als 1. Bildungseinrichtung, idealerweise im Bildungsressort des Bundes, dem zweiten verpflichtenden kostenlosen Kindergartenjahr und dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz ab dem 1. Jahr. Auch die gemeinsame Schule sei weiterhin auf der Agenda der SPÖ, aber in den Verhandlungen um die Bildungsreformen habe man im Sinne der Sache das Gemeinsame vor das Trennende gestellt, erinnerte Grossmann und appellierte abschließend: „Bleiben wir nicht auf halbem Weg stehen, sondern arbeiten wir weiter an einer chancengerechten, inklusiven Schule!“ (Schluss) sc/ah/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0014