IGP: Nein zu Glyphosat schadet Wissenschaft & Wirtschaft

EU-Unterausschuss beschließt entgegen wissenschaftlicher Faktenbasis Österreichs Nein zu Glyphosat auf europäischer Ebene und verursacht Schaden für Landwirtschaft und Wirtschaft

Wien (OTS) - Als "Fehlentscheidung mit langfristigen, dramatischen Auswirkungen" bezeichnet der Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP), Christian Stockmar, die Ergebnisse der heutigen Abstimmung zu Glyphosat im EU-Unterausschuss im Österreichischen Parlament. "Damit schadet man der Wissenschaft, Landwirtschaft und Wirtschaft in Europa nachhaltig. Denn 3.300 Studien mit insgesamt rund 90.000 Seiten einfach unter den Tisch zu kehren, zeugt von einem tiefen Misstrauen gegenüber der Wissenschaft. Gleichzeitig führt das zu einem wirtschaftlichen Schaden für die Landwirtschaft, der sich europaweit allein bei den Umsatzeinbußen mit 11 Milliarden Euro pro Jahr beziffern lässt. Die Politik hat sich von kurzsichtigen Argumenten und absurden Kampagnen verleiten lassen."

Hintergrund

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) ist die Interessengemeinschaft der Pflanzenschutzmittel-produzierenden Unternehmen in Österreich. Ihre Kernaufgabe liegt in einer offenen und sachlichen Information rund um das Thema Pflanzenschutz. Dabei steht die IndustrieGruppe Pflanzenschutz als Gesprächspartner für Politik, Verwaltung und Umweltorganisationen zur Verfügung. Die 15 Mitglieder der IndustrieGruppe Pflanzenschutz sind die wichtigsten Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130 Millionen Euro an Umsatz.

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