FPÖ-Kickl: Die neue ÖVP macht für Asylwerber die Tore in den heimischen Arbeitsmarkt ganz weit auf

„ÖVP-Chef gaukelt medial ganz groß den alleinigen Beschützer des österreichischen Arbeitsmarktes vor“

Wien (OTS) - „In der heutigen Umweltausschusssitzung im Wiener Gemeinderat brachte die ÖVP einen Antrag ein, wonach Asylwerber als Saisonarbeiter bei der MA 42-Wiener Stadtgärten eingesetzt werden sollten. ÖVP-Chef Kurz gaukelt medial ganz groß den alleinigen Beschützer des österreichischen Arbeitsmarktes vor, tatsächlich macht aber seine neue ÖVP sogar für Asylwerber die Tore ganz weit auf“, kritisierte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

„Dem Vernehmen nach hätten heuer schon die Wiener Stadtgärten weniger Saisonarbeitskräfte aufgenommen. Eine derartige Ausweitung der Möglichkeiten der gemeinnützigen Arbeit für Asylwerber darf nicht zusätzlich noch heimische Arbeitnehmer konkurrenzieren und sie darf keinesfalls der erste Schritt für die generelle Öffnung des Arbeitsmarktes für Asylwerber sein“, betonte Kickl.

„In Kenntnis von Kurzens Credo: ‚Wasser predigen und Wein trinken‘, besteht aber die berechtigte Sorge, dass nun die ÖVP versucht, unter dem Deckmantel von Integration und ‚Gemeinnützigkeit‘ sukzessive auch noch Asylwerbern zu Lasten der Österreicher Tür und Tor in den österreichischen Arbeitsmarkt zu öffnen. Überdies gilt der Wiener ÖVP-Obmann Blümel als enger Vertrauter von Sebastian Kurz – es ist daher sehr wahrscheinlich, dass dieser Vorstoß der Wiener ÖVP mit Kurz abgesprochen wurde“, so Kickl.

„Nun fehlt nur noch, dass ÖVP-Chef Kurz bei der nächsten Gelegenheit erklären wird, dass sich eine gemeinnützige Tätigkeit eines Asylwerbers natürlich positiv auf das Asylverfahren auswirken müsse, damit würde das Asylrecht endgültig zu Grabe getragen – und das kann es wohl nicht sein“, sagte Kickl.

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