NÖGKK-Leistungsharmonisierung: Versicherte ersparen sich 8,3 Millionen!

„Gleicher Beitrag – gleiche Leistung“ in ganz Österreich bringt massive Entlastungen für NÖ Patienten vor allem im Zahnbereich

St. Pölten (OTS) - Einen weiteren großen Schritt zum Thema „Gleicher Beitrag - gleiche Leistung“ – Stichwort Leistungsharmonisierung – haben die Obleute der österreichischen Krankenkassen in der heutigen Sitzung der Trägerkonferenz beschlossen. Die Selbstverwaltung der NÖ Gebietskrankenkasse wird die entsprechenden Beschlüsse in ihrer nächsten Sitzung fällen, die Verbesserungen werden Anfang 2018 in Kraft treten. Dazu KR Gerhard Hutter, Obmann der NÖ Gebietskrankenkasse: „Für unsere Versicherten bedeutet das allein im Bereich Kieferregulierungen und Zahnersatz künftig eine Millionenersparnis! Mit dieser Einigung haben wir es geschafft, dass das österreichische Gesundheitssystem noch gerechter wird.“ Denn schon jetzt ist der größte Teil der Versicherungsleistungen der GKKs für alle gleich. „Auch wenn es sich nur um einen sehr kleinen Bereich des gesamten Leistungsspektrums handelt – ich kann verstehen, dass Ungleichbehandlung die Menschen verärgert.“

Als massive Verbesserung werden die NÖGKK-Versicherten die Vereinheitlichung im Bereich der Kieferorthopädie und des unentbehrlichen Zahnersatzes im Börsel spüren. NÖGKK-Generaldirektor Mag. Jan Pazourek: „Bei der abnehmbaren Zahnspange verringert sich der Kostenanteil für die Patienten von 50 auf 30 Prozent. Das ist nach der Einführung der Gratiszahnspange in medizinisch schwerwiegenden Fällen vor eineinhalb Jahren vor allem für Familien, aber auch für viele andere eine weitere große Entlastung.“ Beim so genannten „unentbehrlichen Zahnersatz“ – das sind Metallgerüst- und Kunststoffprothesen sowie Verblend- und Voll-Metall-Keramikkronen – erhöht die NÖGKK ihre Zuzahlung sogar auf 75 Prozent (statt wie bisher 50 Prozent). Pazourek: „Diese Maßnahme ist von sozialpolitischem Gewicht, damit sich auch Versicherte mit geringem Einkommen ein gut funktionierendes Gebiss leisten können.“

Mit dieser zweiten Welle der Vereinheitlichung haben Österreichs Krankenkassen mittlerweile 18 große Punkte zum Thema „Harmonisierung der Leistungen“ umgesetzt. Hutter: „Oberste Prämisse bei allen Beschlüssen war für alle Obleute der Grundsatz, dass nur „nach oben“ vereinheitlicht wird – es gab also 18 Mal Verbesserungen.“

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