ORF-RSO Wien im Oktober – mit Uraufführungen beim musikprotokoll und beim Ö1 Musiksalon

Wien (OTS) - Im Oktober spielt das ORF-Radio-Symphonieorchester Wien u.a. „Tanzmusik für Fortgeschrittene“ anlässlich „50 Jahre ORF musikprotokoll“ (6.10), das Auftaktkonzert des Ö1 Musiksalons 2017 (10.10.) und die Eröffnung der neuen RSO-Kammermusikreihe (20.10.).

„Tanzmusik für Fortgeschrittene“ gibt es am Freitag, den 6. Oktober um 19.30 Uhr im Stefaniensaal des Grazer Congress. Das „Musikprotokoll“ feiert seine 50. Ausgabe und das RSO Wien spielt dabei mit Uraufführungen meist österreichischer Komponist/innen zum Tanz auf – aber nicht für eine Tanzkompanie, sondern für das Publikum selbst. Getanzt wird zu Musik von Komponisten wie Gabriele Proy, Judit Varga, Jorge Sánchez-Chiong, Peter Herbert, Johannes Kalitzke, Bernd Richard Deutsch, Johanna Doderer, Arturo Fuentes, Gerald Resch, Gerhard E. Winkler und Johannes Maria Staud, die neue Stücke für dieses Format des Tanzabends geschrieben haben. Dirigiert wird das schwungvolle Konzert Johannes Kalitzke. Ö1 sendet den Mitschnitt in „Zeit-Ton“ am Montag, den 16. Oktober um 23.03 Uhr.

Das Konzert des Ö1 Musiksalons 2017 am Dienstag, den 10. Oktober um 19.30 Uhr im ORF RadioKulturhaus bildet den Auftakt der heurigen Reihe. Die Komposition „Imaginary rooms“ von Yongbom Lee, dem Gewinner des letztjährigen Ö1 Talentebörse-Kompositionspreises, kommt im Rahmen des Ö1 Musiksalons mit einem Ensemble des RSO Wien – Andreas Planyavsky (Flöte), Franz-Markus Siegert (Violine), Solveig Nordmeyer (Violoncello), Pawel Dudys (Kontrabass) und Patrick Prammer (Schlagwerk) – zur Uraufführung. Es dirigiert Yongbom Lee. Alexander Janiczek (Violine Giuseppe Guarneri del Gesu, Cremona 1731, „ex Sorkin“), Rafael Rosenfeld (Violoncello) und Silke Avenhaus (Klavier) spielen Zoltan Kodalys Duo für Violine und Cello und Franz Schuberts Trio in Es-Dur. Moderieren wird Mirjam Jessa.

Zwei Konzerte ganz im Zeichen von Liebe, Traum und Phantasie:
„Klassische Verführung“ steht am Donnerstag, den 12. Oktober um 19.30 Uhr im ORF RadioKulturhaus auf dem Programm. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Chefdirigent Cornelius Meister stellt Alexander Zemlinskys Tondichtung „Die Seejungfrau“ vor. Die symphonische Dichtung hat das literarische Werk von Hans Christian Andersen als Grundlage und vertont das Schicksal einer jungen Seejungfrau, die aus Liebe zu einem Prinzen menschliche Gestalt annimmt. Am Samstag, den 14. Oktober präsentiert das RSO Wien unter Chefdirigent Cornelius Meister im Wiener Musikverein (Beginn: 19.30 Uhr) noch einmal Zemlinskys „Die Seejungfrau“. Starten wird das Konzert mit dem griechischen Gott der Liebe in Luigi Cherubinis Overture zu „Anakreon“ und dem vierten Violinkonzert von Lera Auerbach „NYx: Fractured Dreams“ mit Leonidas Kavakos (Violine), bei dem der Gedanke des Träumens im Mittelpunkt steht. Ö1 sendet den Konzertmittschnitt am Dienstag, den 17. Oktober um 19.30 Uhr.

Die Saison im Wiener Konzerthaus beginnt facettenreich – am Donnerstag, den 19. Oktober um 19.30 Uhr: Das RSO Wien unter Chefdirigent Cornelius Meister startet mit Thomas Daniel Schlees „Spes unica“ in die neue Spielzeit – einem Werk, das erstmals im Wiener Konzerthaus zu hören ist. Weiter geht es mit der Ausnahmepianistin Khatia Buniatishvili, die ihre Virtuosität bei Pjotr Iljitsch Tschaikowskys 1. Konzert für Klavier und Orchester unter Beweis stellt. Zum Schluss erklingt Dmitrij Dmitrijewitsch Schostakowitschs 12. Symphonie „Das Jahr 1917“. Das Konzert wird am Dienstag, den 24. Oktober um 19.30 Uhr in Ö1 gesendet.

Am Freitag, den 20. Oktober um 19.30 Uhr steht die Eröffnung der neuen Kammermusikreihe des RSO Wien auf dem Programm. Der Auftritt im ORF RadioKulturhaus, ein Heimspiel für die vier Fagottisten des RSO Wien, ist einerseits ein Best-Of der vergangenen beiden Konzerte im Musikverein, andererseits wollen die Fagotes Locos – David Seidel (Fagott), Marcelo Padilla (Fagott), Martin Machovits (Fagott/Gesang) und Leonard Eröd (Kontrafagott/Fagott) – damit auch neue Wege beschreiten: mit auskomponierten, moderierten Übergängen zwischen den Werken, einer noch dichteren und bunteren Programmauswahl aus vier Jahrhunderten – von Bach bis Resch – und der für das Ensemble typischen Mischung aus Humor, Ernst, Virtuosität und Klangfülle.

Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter http://rso.orf.at

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