Kickl zu Silbersteinkampange: Stunde der Wahrheit für Niedermühlbichler!

Offenlegung der Finanzierung des Silbersteinbüros muss noch vor der Wahl erfolgen

Wien (OTS) - "Der skurrile SPÖ-Wahlkampf ist jetzt um eine neue Facette reicher. Nachdem das Nachrichtenmagazin Profil in seiner aktuellen Ausgabe enthüllt hat, dass der Spezialist für ‚Dirty Campaining‘, Tal Silberstein, in Wien keineswegs nur Analysen von Wahlumfragen durchgeführt hat, sondern ein Büro betreibt, dass sich u.a. mit der Erstellung von gefakten Facebook-Seiten beschäftigt, drängen sich jetzt einige Fragen auf, die speziell der Bundesgeschäftsführer der SPÖ, Georg Niedermühlbichler zu beantworten hat", so heute der Generalsekretär der FPÖ, NAbg. Herbert Kickl in einer Reaktion auf die jüngsten Enthüllungen.

"Bemerkenswert sei zum einen, dass der involvierte IT-Spezialist nicht nur bereits im Wahlkampf 2005 in der ÖVP-Giftküche mitgewirkt hat, er war auch Mitverantwortlich für den Anti-FPÖ-Wahlkampf der NEOS im Zuge der Wiener Landtags- und Gemeinderatswahl 2015. Gegenüber der Tageszeitung „Die Presse“ wurde zudem bestätigt, dass nämlicher Mitarbeiter bis zum heutigen Tag in einem aufrechten Dienstverhältnis mit den NEOS steht. Wenn man die Finanzierung der NEOS durch den Großindustriellen Hans Peter Haselsteiner vor diesem Hintergrund betrachtet, erscheint das Engagement von Tal Silberstein durchaus sinnvoll, denn Haselsteiner betreibt ja seit Jahren Anti-FPÖ-Hetze im großen Stil und wird dabei auch tatkräftig von den engsten Kreisen rund um SPÖ-Bundeskanzler Kern unterstützt", so Kickl.

"Vollständig absurd wird die ganze Geschichte jedoch, wenn SPÖ-Bundesgeschäftsführer Niedermühlbichler heute davon spricht, dass es offenbar eine ‚Parallelstruktur‘ innerhalb der SPÖ gegeben haben soll. Diese ‚Parallelstruktur‘ war offenbar dafür verantwortlich, dass Tal Silberstein nach offiziellen Angaben 400.000 Euro von der SPÖ bekommen hat und jetzt kolportierte 500.000 Euro für die Errichtung eines Büros mit eigenem Mitarbeiterstab erhalten haben soll. Dass dies – nach Aussagen Niedermühlbichlers - alles ohne Wissen und Auftrag der SPÖ entstanden sein soll, lässt in Wahrheit nur zwei Schlüsse zu: Entweder haben Kern, Niedermühlbichler und Co. ihre Partei und deren Finanzen überhaupt nicht unter Kontrolle, oder aber steckt in Wahrheit der Finanzier Haselsteiner hinter dem Engagement von Tal Silberstein. Dann drängt sich jedoch der Verdacht auf, dass dies von der SPÖ entgegen den gesetzlichen Verpflichtungen an der Rechungshofoffenlegung vorbeigeschmuggelt worden sei, so Kickl.

Jetzt muss Georg Niedermühlbichler für die SPÖ den Offenbarungseid ablegen: Welche Rolle spielt dieser Tal Silberstein innerhalb der SPÖ, wer hat ihn finanziert und kann ausgeschlossen werden, dass mittels einer Finanzkonstruktion seine Wahlkampftätigkeit am Rechnungshof vorbeigeschummelt wurde? Keine Ausreden mehr, kein Geschwätz mehr von Parallelstruktur! Herr Niedermühlbichler vor den Vorhang bitte, die Offenlegung muss noch vor der Wahl erfolgen!“, so NAbg. Herbert Kickl.

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