NEOS Wien/Meinl-Reisinger: Rücktritt statt Vertragsverlängerung von KAV-Chef Balazs

Beate Meinl-Reisinger: „SPÖ soll sich andere Spielwiese suchen um ihre Krisenmanagementfähigkeiten zu erproben.“

Wien (OTS) - „Das Krankenhaus Nord ist leider weiterhin ein Fass ohne Boden. Bauverzögerungen, Misswirtschaft und eine weitere Kostenexplosion lassen das einstige Prestigeprojekt der Wiener Stadtregierung in Wien-Floridsdorf vom Millionenprojekt zum Milliardenprojekt werden“, kommentiert Beate Meinl-Reisinger, NEOS Wien Klubobfrau, den gestrigen Bericht in der Tageszeitung „Kurier“.

Das Krankenhaus Nord kostet mittlerweile schon wieder rund 240 Millionen mehr. Laut dem zweiten Quartalsbericht 2017 des Krankenanstaltenverbundes (KAV) betragen die die Gesamtkosten mittlerweile knapp 1,3 Milliarden Euro. Die Wiener Stadtregierung wäre besser beraten gewesen einen Generalunternehmer, der das Projekt von der Ausschreibung bis zur Fertigstellung – zu einem vorher vereinbarten Fixpreis –  errichtet, zu beauftragen. Dadurch erhält der Auftraggeber nicht nur Preis-, sondern auch Terminsicherheit. In diesem Fall hätte das Krankenhaus Nord 825 Millionen Euro gekostet.

„Es ist absurd, dass der KAV seit Monaten still steht und nun auch noch über eine Vertragsverlängerung des interimistischen Chefs Balazs gesprochen wird. In einer derartigen Situation sollten die Verantwortlichen eher überlegen, ob sie noch die Richtigen sind um ein derartiges Chaos zu beseitigen“, so Meinl-Reisinger.

„Leider ist der Rechnungshofbericht zum Krankenhaus Nord noch immer nicht öffentlich. Wir fordern eine eigenen Untersuchungsausschusses, damit die Fakten endlich auf den Tisch gelegt werden. Die Wienerinnen und Wiener haben sich Klarheit verdient. Gesundheitsstadträtin Frauenberger soll endlich handeln und nicht länger wegsehen. Es braucht Tempo bei so wichtigen Zukunftsthemen wie Gesundheit“, schließt die Klubobfrau.

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