BV Gerhard Zatlokal zu Kurz: „Rudolfsheim-Fünfhaus lässt sich nicht anpatzen“

ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz zu Rundgang nach Rudolfsheim-Fünfhaus eingeladen

Wien (OTS/SPW-K) - „Sebastian Kurz hat ein verqueres Bild von unserem Bezirk“, sagt der Bezirksvorsteher aus Rudolfsheim-Fünfhaus, Gerhard Zatlokal (SPÖ), zu den Aussagen, die ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz in einem ORF-Interview getätigt hat. „Rudolfsheim-Fünfhaus lässt sich nicht anpatzen. Ich darf Ihr Bild von unserem schönen Bezirk gerne korrigieren und lade Sie herzlich auf einen Rundgang ein“, so Zatlokal.

Zwtl.: Miteinander gesund in Rudolfsheim-Fünfhaus =


„Die Schulen im 15.Bezirk sind das beste Beispiel für gelebte Integration. Kinder unterschiedlichster Herkunft leben und lernen miteinander. Die außerschulische Jugendbetreuung wurde im 15.Bezirk vor Jahrzehnten begonnen und hat sich bis heute im Sinne eines guten Miteinanders im öffentlichen Raum bewährt“, sagt die SPÖ-Gemeinderätin Claudia Laschan. Und weiter: „Wenn Kurz hie und da im 15. Bezirk vorbeischauen würde, könnte er sich ein Bild von den erfolgreichen Projekten machen." Alleine die 24 Bezirksgesundheitskonferenzen haben viele Projekte zur Verbesserung der Gesundheit der Bezirksbevölkerung auf den Weg gebracht: Zahngesundheit für Vorschulkinder, Wasserschulen, Vorsorgeuntersuchung für türkische Frauen mit psychologischer Beratung, Bewegungsinitiative für ältere Menschen, Apothekenberatung in mehreren Sprachen und vieles mehr.

Zwtl.: Zatlokal: Sebastian Kurz sollte sich mit den Realitäten in Wien beschäftigen =

„Sebastian Kurz sollte aufhören, das FPÖ-Programm vorzulesen, und sich mit den Realitäten in Wien beschäftigen. Ich empfehle ihm dringend, sich den neuesten ‚Falter’ zu besorgen und sich über die durchaus erfreulichen Entwicklungen im 15. Bezirk zu informieren. Ich lade ihn auch gerne nach Rudolfsheim-Fünfhaus ein, damit er sein Wissensdefizit im Bereich der gelebten Integration verringern kann“, so der Bezirksvorsteher.


„Wir versuchen, im Bezirk Politik zum Wohle aller BewohnerInnen zu betreiben, unabhängig von der Hautfarbe oder der Religion“, so Zatlokal. „Politik hat auch die Aufgabe zu verhindern, dass die Gesellschaft gespalten wird und Menschen aufgrund von Herkunft und Religion ausgegrenzt werden“, ruft der Bezirksvorsteher in Erinnerung. „Wenn der Integrationsminister aber genau eine Strategie des Gegeneinanders fährt,dann hat er in seiner Funktion versagt. Ich verwehre mich gegen jede Art von Populismus, die unseren Bezirk schlechtredet, um damit politisches Kleingeld zu machen“, so Zatlokal.

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