Fit für die Zukunft. So geht´s.

Maßnahmen-Programm der Papierindustrie für erfolgreichen Industriestandort Österreich

Wien (OTS) - Anlässlich der Nationalratswahlen am 15. Oktober hat die Papierindustrie das Programm „Fit für die Zukunft. So geht’s“ für ihren erfolgreichen Fortbestand in Österreich erarbeitet. Die Leitbranche der Bioökonomie erzeugt mittlerweile aus dem Rohstoff Holz neben Papier und Zellstoff eine ganze Palette von wertvollen Nebenprodukten. Auch aufgrund dieser wachsenden Vielfalt an Verantwortung appelliert sie an die Politik, den Standort Österreich für Industriebetriebe attraktiver zu machen. Die wichtigsten dazu notwendigen Maßnahmen aus den Bereichen Rohstoffe, Energie, Klima, Forschung, Wirtschafts- und Sozialpolitik stehen in ihrem neuen Programm.

 Unseren Industriestandort fit für die Zukunft machen. So geht’s:

 Unsere Rohstoffe optimal einsetzen. Nur die Sicherstellung der heimischen Rohstoffversorgung garantiert ein nachhaltiges Bestehen der holzverarbeitenden Industrie in Österreich. Durch die steigende Nachfrage wird es immer wichtiger, den Rohstoff Holz umfassend zu nutzen, um dadurch die höchst mögliche Wertschöpfung zu garantieren. 

 Unsere Energieversorgung effizient gestalten. Die Industrie kann als Energiepartner ihren Beitrag zur Energieversorgung leisten, ohne dass teure Kapazitätsmechanismen geschaffen werden müssen. Ein nachhaltig wirkungsvolles Ökostromgesetz fördert jene Anlagen, die Ökostrom ganzheitlich betrachtet am kostengünstigsten liefern können. Durch die Anpassung der energiepolitischen Rahmenbedingungen an andere EU-Länder halten wir Industriebetriebe langfristig in Österreich. 

 Unsere Arbeits- und Ausbildungsbedingungen modernisieren. Ein modernes Arbeitszeitrecht bietet mehr Flexibilität für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Durch die Senkung der Lohnnebenkosten steigern wir die Wettbewerbsfähigkeit. Eine Reform des Bildungssystems stellt sicher, dass der Bedarf an Fachkräften auch in Zukunft gedeckt ist. 

 Unsere Forschungsprojekte gezielt und einfach fördern. Innovationsfreundliche politische Rahmenbedingungen sind die Voraussetzung für Investitionen in neue Technologien. Zusammenarbeit bei Forschungsprojekten soll verstärkt gefördert und die Entwicklung der Papierindustrie in Richtung Bioraffinerie strukturell wie finanziell unterstützt werden. 

 Unser Klima nachhaltig schützen und die Wirtschaft stärken. Durch den Emissionshandel darf kein standortpolitischer Nachteil für Industriebetriebe in Österreich entstehen. Bei der Umweltförderung im Inland dürfen Emissionshandelsanlagen nicht benachteiligt werden. Genauso sollen Erlöse aus dem Emissionshandel wieder für Technologieschübe in der Industrie genutzt werden.

 Die Papierindustrie in Österreich

Österreich ist traditionell ein guter Standort für die Papierindustrie. Sie ist jedoch mit 87 % Exportquote stark auslandsorientiert und steht im internationalen Wettbewerb. Durch ihren Bedarf an natürlichen Rohstoffen hat sie schon sehr früh begonnen auf Nachhaltigkeit zu setzen. Der 100%ige Bezug von Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft, mehrfaches Recycling und mehrstufige Abwasserreinigung sind nur drei Beispiele für solche Maßnahmen.  Kaskadische Holznutzung und damit einhergehend die optimale Verwertung des wertvollen Rohstoffs Holz hat sie zur Leitbranche der Bioökonomie gemacht. Mittlerweile erzeugen 24 Betriebe 5 Millionen Tonnen Papier pro Jahr und sind außerdem noch Ökoenergieerzeuger, Textilproduzenten, Hersteller von Nahrungsmittelzusatzstoffen und Lieferanten von Vorprodukten für die chemische Industrie. Durch intensive Forschung an weiteren neuen Bioraffinerie-Erzeugnissen wächst die Produktionsbandbreite ständig an. Im Holz steckt noch viel Potenzial für die Zukunft. (PWK744/us)

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Rückfragen & Kontakt:

Mag. Julia Löwenstein
Öffentlichkeitsarbeit
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