Heinisch-Hosek zu Unterhaltsgarantie: Kinderarmut vermeiden!

SPÖ will Beschluss noch vor der Wahl herbeiführen

Wien (OTS/SK) - „Wir freuen uns sehr, dass eine Einigung zu einer Unterhaltsgarantie möglich ist. Wichtig ist es jetzt Nägel mit Köpfen zu machen. Es darf auf keinen Fall bei reinen Absichtserklärungen bleiben“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek. ****

Die SPÖ wird einen Initiativantrag für eine Unterhaltsgarantie im Parlament einbringen. Demnach soll der Staat die Unterhaltszahlungen übernehmen, wenn der Unterhaltspflichtige nicht zahlt. Derzeit gibt es nur einen Vorschuss, wenn eine Rückzahlung zu erwarten ist. „Das bedeutet für viele Alleinerziehende und ihre Kinder oftmals endlose Verhandlungen und Wartezeiten. Viele Frauen und Kinder schlittern dadurch in eine Armutsspirale. Kein Kind darf leer ausgehen!“, so Heinisch-Hosek. Die SPÖ sieht einen garantierten Betrag zwischen 200 und 400 Euro vor.

Dringend notwendig ist auch eine Kinderkosten-Analyse für die Höhe der so genannten Bedarfssätze. Die aktuelle stamme aus dem Jahr 1964. „Dass diese Berechnungen in der heutigen Zeit nicht mehr stimmen können liegt auf der Hand“, so Heinisch-Hosek.

„Kinderarmut darf es in einem Land wie Österreich nicht geben. Jedes Kind muss finanziell abgesichert sein“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) ew/mp

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