FPÖ-Kickl: ÖVP-Spitzenkandidat Kurz sagt vor laufender TV-Kamera die Unwahrheit über Silberstein-Kontakt

Hat jemand, der schon bei einer im Grunde harmlosen Frage den Österreichern ungeniert die Unwahrheit sagt, die notwendige charakterliche Eignung für das Amt des Bundeskanzlers?

Wien (OTS) - „ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat gestern auf die Frage nach einem persönlichen Kontakt zwischen ihm und Tal Silberstein die Unwahrheit gesagt. Jeder Zuschauer, der diese Sequenz gesehen hat, war angesichts des minutenlangen Herumgeredes des ÖVP-Chefs, wo ein einfaches 'Ja' oder 'Nein' gereicht hätte, hochgradig irritiert. Heute hat ein Sprecher des Außenministeriums bestätigt, dass es auf einem Flug von Wien nach Tel Aviv im Jahr 2014 zu einem persönlichen Kontakt zwischen Sebastian Kurz und Tal Silberstein gekommen war. Jetzt wissen wir: Der Spitzenkandidat der ÖVP hat vor laufender TV-Kamera den Österreichern gegenüber die Unwahrheit gesagt. Das entspricht auch dem Verhaltensmuster des ÖVP-Chefs in Zusammenhang mit den sogenannten 'Geheimpapieren' – auch hier haben Kurz und die ÖVP zuerst alles bestritten, um gegen Ende und auf massiven öffentlichen Druck hin ein „Teilgeständnis“ abzulegen.

„Warum hat Kurz nicht einfach zugegeben, dass er Tal Silberstein persönlich kennt. Daran allein wäre ja nichts Verwerfliches. Die Frage, die sich aufgrund seines Verhaltens stellt ist aber eine viel weitreichendere: Hat jemand, der vor laufender TV-Kamera schon bei so einer im Grunde ja völlig harmlosen Frage den Österreichern ungeniert die Unwahrheit sagt, die notwendige charakterliche Eignung für das Amt des Bundeskanzlers? Diese Entscheidung werden die Wählerinnen und Wähler am 15. Oktober zu treffen haben“, so Kickl.

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