Frauen brauchen im Auto keinen Gentleman

Alte Rollenbilder haben beim Autofahren ausgedient. Eine sichere Fahrt ist dem Partner am wichtigsten.

Wien (OTS) - Der Mann öffnet der Frau die Autotür und setzt sich dann wie selbstverständlich auf den Fahrersitz? Rollenmuster wie diese haben beim Autofahren ausgedient. Vor allem Frauen können männlicher Autofahr-Ritterlichkeit heute nichts mehr abgewinnen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage* von AutoScout24, dem europaweit größten Online-Automarkt, unter Österreichs Autofahrern.

Nur sechs Prozent der Befragten finden, dass der Mann fahren sollte, wenn er und sie gemeinsam unterwegs sind. Auch als Kavalier ist das „starke Geschlecht“ nicht mehr gefragt: Nur elf Prozent der österreichischen Autofahrer halten es beispielsweise für selbstverständlich, dass der Mann der Frau die Autotür öffnet. Stattdessen stimmen 49 Prozent der Befragten zu, dass sich Mann und Frau bei längeren Strecken beim Fahren abwechseln sollten.

Männer können nur schwer von Gentlemanrolle lassen

Interessant ist, dass Männer stärker an den alten Rollenmustern festhalten als Frauen. So ist für sieben Prozent der männlichen Fahrer klar, dass sie sich ans Steuer setzen, wenn sie mit ihrer Partnerin unterwegs sind. Doch nur vier Prozent der Frauen glauben an diese Praxis. Er hält ihr gentlemanlike die Autotür auf? 14 Prozent der Männer glauben, dass sich das so gehört. Doch die meisten Frauen schütteln den Kopf: Nur neun Prozent erwarten, dass man ihnen beim Einsteigen behilflich ist. Und während nur 47 Prozent der Herren der Meinung sind, dass Männer und Frauen sich auf langen Fahrten abwechselnd ans Steuer setzen sollten, sind 52 Prozent der Damen dieser Ansicht. Und – man staunt – 49 Prozent der Männer finden, man kann sich während der Fahrt mit dem Partner gut unterhalten – nur 41 Prozent der Frauen sehen das auch so.

Sicherheit wichtiger als Ritterlichkeit

Das Thema Sicherheit ist Paaren, die gemeinsam unterwegs sind, am wichtigsten. So sind 68 Prozent der Meinung, dass der Fahrer bzw. die Fahrerin nicht zu dicht auffahren und drängeln sollte. Auch auf regelmäßige Pausen legen 58 Prozent Wert. Und die Hälfte der Befragten sind der Meinung, dass Fahrer bzw. Fahrerin mit einer Geschwindigkeit fahren sollten, die dem Beifahrer keine Angst macht. Doch auch der Beifahrer hat seine Aufgaben. So sind knapp die Hälfte der Befragten der Meinung, dass der Beifahrer nicht nur stillsitzen, sondern bei Navigation und Parkplatzsuche helfen sollte.

Über die Umfrage:

Die Innofact AG befragte im August 2017 im Auftrag von AutoScout24 mehr als 500 österreichische Autofahrer/innen, bevölkerungsrepräsentativ hinsichtlich des Alters (18-65 Jahr) und Geschlechtes quotiert. Mehrfachantworten waren möglich.

Über AutoScout24:

AutoScout24 ist europaweit das größte online Automobil-Anzeigenportal. Der Marktplatz ermöglicht es seinen Kunden, sich den Traum vom eigenen Auto einfach, effizient und stressfrei zu erfüllen. Auf AutoScout24 können Händler und Privatverkäufer Anzeigen für Gebrauchtwagen und Neuwagen schalten. AutoScout24 gehört zur Scout24-Gruppe. Diese betreibt führende Online-Marktplätze für Immobilien und Automobile in Deutschland und anderen ausgewählten europäischen Ländern wie Österreich (autoscout24.at).

Rückfragen & Kontakt:

Uschi Mayer Unternehmenskommunikation
Extern tätig für AutoScout24 AS GmbH
Rennweg 97-99 I A-1030 Wien
Mobil: +43 699 19423994
E-Mail: uschi.mayer_ext@scout24.com

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | ASC0001