Tröls-Holzweber: Land NÖ muss klares Zeichen gegen das Pflanzengift Glyphosat setzen

EU-Mitgliedsstaat Frankreich kündigte jüngst Ausstieg innerhalb von fünf Jahren an

St. Pölten, (OTS) - Für SPNÖ-Landwirtschafts- und Umweltsprecherin LAbg. Ilona Tröls-Holzweber ist das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat eine Gefahr für Mensch, Tier und Natur. Daran bestehe, so Tröls-Holzweber, kein Zweifel. Zumal zahlreiche Studien seit Jahren vor den Gefahren warnten, die von dem Pflanzengift ausgingen. „Die ‚starre Front‘ seitens der ÖVP Niederösterreich gegen ein allgemeines Verbot von Glyphosat, auch in der Landwirtschaft, ist enttäuschend. Frankreichs Regierung hingegen kündigte nun den Ausstieg innerhalb der nächsten fünf Jahre an. Ähnliche Signale müssen besser heute als morgen auch aus dem Bundesland Niederösterreich folgen, um Umweltminister Rupprechter zu verpflichten, auf EU-Ebene gegen eine weitere Zulassung zu stimmen“, fordert Tröls-Holzweber.

Erst zuletzt sei im Zuge der Sitzung des NÖ Landtages abermals ein sozialdemokratischer Vorstoß im Zusammenhang mit einem Verbot des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids an der Volkspartei gescheitert, betont Tröls-Holzweber, obwohl Glyphosat von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) als „wahrscheinlich krebserregend“ und als „DNA-schädigend“ eingestuft werde. Zudem zeigten jüngste Untersuchungen von Global 2000, dass das Pflanzengift bereits in unseren heimischen Lebensmitteln zu finden sei. „Umso wichtiger ist in diesem Zusammenhang die klare Botschaft von Bundeskanzler Kern hinsichtlich eines Totalverbotes. Denn nur ein absolutes Verbot des Mittels wird uns effektiv vor Rückständen in Lebensmitteln schützen“, so Tröls-Holzweber.
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