FPÖ-Mölzer: SPÖ zählt in der Bildungspolitik zu den Spätzündern

Innovative Unterrichtsmethoden brauchen entsprechende

Wien (OTS) - „Die Präsentation eines Online-Kurses der Lehrer beim digitalen Unterricht unterstützen soll klingt zwar sehr innovativ, könnte aber an den fehlenden Rahmenbedingungen scheitern. Außerdem ist die Digitalisierung nicht erst seit heute Thema, sondern schon seit mindestens fünf Jahren. Die Versäumnisse der SPÖ-Bildungspolitik werden auch in diesem Bereich sehr deutlich“, so der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer.

Demnach wurde von SPÖ-Bildungsministerin Hammerschmid und Staatssekretärin Duzda ein „Massive Open Online Course“ präsentiert, der Lehrer dabei unterstützen soll den sicheren Umgang des Internets in den Unterricht einzubauen. „Um Schülern das sichere Verhalten im Internet und in sozialen Netzwerken näher zu bringen müsste es vorher allerdings zu einem Ausbau der dafür nötigen Infrastruktur kommen“, betont Mölzer. Konkret meint der Abgeordnete den flächendeckenden Ausbau von Breitbandinternet und die Bereitstellung einer ausreichenden Zahl an Computern oder Notebooks damit der Unterricht an allen Schulen überhaupt erst möglich wird.

Als weiteren Stolperstein nennt Mölzer die fehlenden Grundkenntnisse der Schüler, um das Internet überhaupt zu begreifen. „Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass 25 Prozent der Schüler nicht sinnerfassend lesen können und somit nicht in der Lage sind, die digitalen Anwendungen sinngemäß zu verwenden“, so Mölzer.

„Es wäre wichtig, den Fokus stärker auf Lesen, Schreiben und Rechnen zu legen, um schließlich das Wissen um die digitale Welt erfolgreich vermitteln zu können. Zudem muss festgestellt werden, dass es die Digitalisierung nicht erst seit den bevorstehenden Nationalratswahlen gibt. Die SPÖ Versäumnisse der letzten Jahre können durch ‚Schnellschüsse‘ auch nicht wettgemacht werden. Es wird deutlich, dass die SPÖ-Bildungspolitik von ‚Spätzündern‘ geprägt ist“, schließt Mölzer.

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