„WELTjournal“/„WELTjournal +“: „Kim Jong-un – Nordkoreas gefährlicher Führer“ und „Nordkorea – Der totale Staat: Besuch bei Big Brother“

Am 27. September in ORF 2.

Wien (OTS) - Er gilt als unberechenbar und gefährlich: Kim Jong-un, Nordkoreas 33 Jahre alter Machthaber. Mit seinen Wasserstoffbomben-und Raketentests zeigt er der Welt, dass ihn die UNO-Sanktionen nicht beeindrucken. Die Atompolitik soll der Kim-Dynastie das Überleben sichern. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Christa Hofmann – zeigt dazu am Mittwoch, dem 27. September 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „Kim Jong-un – Nordkoreas gefährlicher Führer“, in der Zeitzeugen und Experten exklusive Einblicke in das Leben dieses wohl rätselhaftesten Diktators der Welt geben.

Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Nordkorea – Der totale Staat: Besuch bei Big Brother“ des früheren ORF-Asienkorrespondenten Raimund Löw mit exklusiven Bildern zum gefährlichsten Konflikt unserer Zeit.

WELTjournal: „Kim Jong-un – Nordkoreas gefährlicher Führer“

Das „WELTjournal“ zeigt ein Porträt des nordkoreanischen Diktators, der in einem Schweizer Internat erzogen worden sein soll und mit dessen Machtübernahme im Jahr 2011 große Hoffnungen verbunden waren. Kim Jong-un ist der dritte und jüngste Sohn des früheren Staatschefs Kim Jong Il und dessen dritter Ehefrau. Schulkollegen berichten, er sei schüchtern gewesen, aber als guter Schüler und Basketball-Fan aufgefallen. Wegbegleiter und Zeitzeugen erzählen über Kim Jong-uns Eigentümlichkeiten und Vorlieben, über seine Freundschaft mit dem amerikanischen Basketball-Star Dennis Rodman und einem japanischen Koch sowie die inszenierte Ehe mit der populären Sängerin Ri Sol-ju.

WELTjournal +: „Nordkorea – Der totale Staat: Besuch bei Big Brother“

Der Konflikt um Nordkorea und sein Atomprogramm hält die Welt in Atem. Mit dem Test einer Wasserstoffbombe mit einer zehnmal größeren Sprengkraft als jener von Hiroshima und Nagasaki hat Pjöngjang Ostasien und die USA in Alarmbereitschaft versetzt. Erstmals scheint die Gefahr, eine mit Atomsprengköpfen ausgestattete Rakete könnte von Nordkorea aus die USA erreichen, real. US-Präsident Trump hat einen Militärschlag nicht ausgeschlossen. Sogar Nordkoreas Schutzmacht China beteiligt sich an Sanktionen gegen Pjöngjang.
Raimund Löw hat das isolierteste Land der Welt besucht und versucht herauszufinden, wie die Menschen unter dem permanenten Damoklesschwert eines Krieges leben. Der Wirtschaft geht es besser, doch leere Straßen und bittere Armut zeugen nach wie vor von den vielen Entbehrungen des Lebens am Land. Das ORF-Team konnte außerhalb der Stadtgrenzen von Pjöngjang Landstriche besuchen, in die sonst keine Ausländer reisen. „Die nordkoreanischen Betreuer haben uns keine Sekunde aus den Augen gelassen“, so Löw. Bewegung im Streit um das nordkoreanische Atomprogramm war bei dem Besuch keine auszumachen. Die Feindschaft zu den USA ist ein Fundament des Staates.

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