DigitalCity.Wien: Von der Kulturhauptstadt bis zur digitalen Hauptstadt Europas

Wien (OTS/RK) - „Wien ist der größte deutschsprachige Universitätsstandort, wurde schon mehrmals zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt und ist gemeinhin als Kulturhauptstadt Europas bekannt. Warum sollte Wien da nicht auch zur digitalen Hauptstadt Europas werden?“, zeigen sich die Gründungsmitglieder der DigitalCity.Wien nach den erfolgreichen DigitalDays2017 selbstbewusst. Das Event, das am Donnerstag mit dem großen „I like IT“-Event im Arkadenhof des Wiener Rathauses abgeschlossen wurde, lockte an beiden Tagen insgesamt rund 2.000 Besucherinnen und Besucher an. Koordiniert wurden die DigitalDays2017 von Urban Innovation Vienna, einem Unternehmen der Wien Holding.

„Technologie und Digitalisierung bieten sehr viele Chancen und Möglichkeiten für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger aller Altersstufen. Die DigitalCity.Wien Initiative setzt hier sehr positive Impulse, das sieht man auch eindrucksvoll an den hier gezeigten Lösungen und den spannenden Diskussionsrunden“, so Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, der die DigitalDays2017 gemeinsam mit Stefanie Rinderle-Ma, Dekanin der Fakultät für Informatik, und Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, eröffnete. „Die Zahl der Besucherinnen und Besucher hat in diesem Jahr unsere Erwartungen sogar übertroffen, das mediale Echo war sehr groß. Nicht zuletzt das zeigt uns, dass wir mit der DigitalCity.Wien weiter auf dem richtigen Weg sind“, resümiert die Mitbegründerin der DigitalCity.Wien und oberste IT-Strategin der Stadt, Ulrike Huemer, positiv über die DigitalDays2017. „Wir freuen uns bereits jetzt auf die DigitalsDays2018.“

Der Bürgermeister Wiens, Michael Häupl, unterstrich sein Commitment zur Initiative DigitalCity.Wien und hob bei seiner Eröffnungsrede des Abschlussevents nochmals die Wichtigkeit digitaler Bildung hervor: „Wir müssen gegen den digitalen Analphabetismus ankämpfen, weshalb die Ausbildungsprojekte, wie sie bei den DigitalDays auch vorgestellt wurden, besonders wichtig sind." Dazu ergänzte Mona Duzdar, Staatssekretärin für Digitalisierung:
„Digitalisierung darf kein Eliten-Projekt sein, sondern muss aktiv zum Wohl aller in unserer Gesellschaft gestaltet werden. Digitale Bildung ist ein wichtiges Element, um heute am Arbeitsmarkt bestehen zu können. Industrie 4.0 Technologien verändern unsere Wirtschaft rasant. Wir müssen dafür sorgen, dass ArbeitnehmerInnen und Unternehmen vorne dabei sind." „Besonders bedeutend für den Standort Wien ist diese neue Art der Kooperation zwischen Unternehmen und öffentlicher Verwaltung, denn nur dadurch können die Projekte der DigitalCity.Wien gemeinsam erfolgreich umgesetzt werden“, so Wolfgang Müller, Magistratsdirektor-Stellvertreter der Stadt Wien und von Beginn an Unterstützer der Initiative.

Auch die prominent besetzten Fachdiskussionen sorgten für großen Andrang. Das Publikum beteiligte sich mit vielen Fragen aktiv an den Gesprächen. So auch beim Slot „Künstliche Intelligenz und Chatbots“, bei dem unter anderem Peter Buchroithner, CEO des oberösterreichischen Start-ups „Swell“ mit Sitz in Los Angeles, Rede und Antwort stand. An beiden Tagen strömten insgesamt rund 1.200 Besucherinnen und Besucher (u.a. auch viele Schulklassen) zu den Vorträgen sowie durch die TechStreet an der Universität Wien.

Digitalisierung macht Spaß

Einer der Aussteller auf der TechStreet, bei der an 17 Stationen unterschiedlicher Unternehmen innovative Lösungen und Projekte aus dem IT-Bereich vorgestellt wurden, war CA Technologies, ein langjähriger Partner der DigitalCity.Wien-Initiative. „Als Softwareunternehmen konnten wir hier bei der TechStreet jungen Menschen zeigen, was man heute mit Software bereits alles machen kann und vor allem, dass Digitalisierung Spaß macht. Niemand muss sich vor den digitalen Entwicklungen fürchten, und wenn man Programmieren lernt, kann man die Zukunft selbst mitgestalten“, sagt der Österreich-Geschäftsführer von CA Technologies, Mario Reismüller.

„Programmieren ist eine Tätigkeit, die in Zukunft noch viel wichtiger sein wird, als sie es bereits jetzt ist und – entgegen der Erwartung vieler – ein sehr kreativer Prozess. Wie viele andere Unternehmen sind auch wir ständig auf der Suche nach guten Leuten, die uns dabei helfen, von unserem Wiener Standort aus Lösungen für den Weltmarkt im Bereich Digitalisierung elektrischer und urbaner Mobilität zu entwickeln“, ergänzt Klaus Schmid, CEO von NTT DATA in Österreich.

Seinen Abschluss fand die Veranstaltung im Wiener Rathaus mit dem großen „I like IT“-Event, an dem rund 800 Unterstützerinnen und Unterstützer der IT-Branche im markant gelbgrünen T-Shirt teilnahmen. Dabei wurden unter anderem die erfolgreichen Projekte im Rahmen von Made by Kids des DaVinciLabs bzw. des World Summit Awards ausgezeichnet. „Mit dem Event, der in diesem Jahr bereits zum 4. Mal stattfindet, wollen wir weiterhin das öffentliche Bewusstsein für den IT-Sektor stärken“, erklärt Martin Giesswein, Co-Initiator der DigitalCity.Wien.

„Für die Life-Science-Industrie spielt der Standort Wien bereits jetzt eine große Rolle. Wenn wir es schaffen, dass auch weitere internationale IT-Konzerne, wie zum Beispiel NTT DATA oder Xerox, durch unsere Initiativen auf Wien als Standort aufmerksam werden, dann haben wir schon sehr viel geschafft“, fasst Joe Pichlmayr, Mitgründer der DigitalCity.Wien und Geschäftsführer IKARUS Security Software GmbH, die langfristigen Ziele der DigitalCity.Wien zusammen.

Kurzinfo zur DigitalCity.Wien

Im September 2014 wurde DigitalCity.Wien offiziell gegründet – eine Initiative, die von der Privatwirtschaft und der Verwaltung der Stadt Wien im Schulterschluss vorangetrieben wird und es sich zum Ziel gesetzt hat, Wien zu einem der führenden digitalen Hotspots Europas auszubauen und auch als solchen nach innen und außen hin zu positionieren und zu vermarkten. Die Initiative entwickelte sich als Folge einer bereits im Jahr 2013 angestoßenen Diskussion rund um mögliche Lösungen zur Behebung des bestehenden IT-Fachkräftemangels am Standort Wien und weitete sich im Anschluss zu einem sehr viel breiter gesteckten Vorhaben aus.

Seither werden gemeinsam zu vielen Themen Projekte umgesetzt (von Bildung, Frauen in der IT, Digitaler Salon, Industry meets Makers, BürgerInnen 60+, IoT, Blockchain, Flüchtlingsinitiative uvm.).

Urban Innovation Vienna, ein Unternehmen der Wien Holding, ist Koordinationsstelle der DigitalCity.Wien sowie der DigitalDays2017. Weitere Informationen unter: www.digitalcity.wien

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a (FH) Birgit Ginzler
Leiterin Kommunikation
UIV Urban Innovation Vienna GmbH
Tel.: +43 1 4000 84278
Mobil: +43 664 8540535
E-Mail: ginzler@urbaninnovation.at
www.urbaninnovation.at

Wolfgang Gatschnegg
Konzernsprecher
Wien Holding GmbH
Tel.: +43 1 408 25 69 – 21
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