ORF III am Wochenende: Start für neue Staffel „Baumeister der Republik“ mit Figl, Raab und Gorbach

Außerdem: 175. Geburtstag der „Wiener Philharmoniker“ in „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ u. a. mit „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“

Wien (OTS) - Am Wochenende startet in der „zeit.geschichte“ am Samstag, dem 23. September 2017, in ORF III Kultur und Information die neue, sechsteilige Staffel der Reihe „Baumeister der Republik“ mit den ersten drei Folgen. Nach den Staatsoberhäuptern und prägenden Frauenpersönlichkeiten der Zweiten Republik stellt Staffel drei anlässlich der Nationalratswahl 2017 die verstorbenen Bundeskanzler in den Mittelpunkt. Am Sonntag, dem 24. September, würdigt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ den 175. Geburtstag der Wiener Philharmoniker und zeigt u. a. die ORF-III-Neuproduktion „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“ sowie das „Philharmonische Konzert mit Mariss Jansons“.

Samstag, 23. September: „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge – Hans Sigl und Tina Hötzendorfer“ (17.25 Uhr), „zeit.geschichte“ mit „Baumeister der Republik: Leopold Figl“ (20.15 Uhr), „Julius Raab“ (21.00 Uhr) und „Alfons Gorbach“ (21.50 Uhr)

Im Samstag-Vorabend präsentiert ORF III eine neue Ausgabe der Gesprächssendung „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ (17.25 Uhr). Diesmal sind bei Barbara Stöckl Künstlerin Tina Hötzendorfer und „Bergdoktor“ Hans Sigl zu Gast. Sie sprechen über ihren persönlichen „Gipfel-Sieg“ in der herrlichen Kulisse des Hartkaisers in Ellmau – dem Hauptschauplatz der beliebten ORF/ZDF-Serie.
Im Hauptabend startet die neue Staffel „Baumeister der Republik“ mit drei neuproduzierten Filmporträts zu Leopold Figl, Julius Raab und Alfons Gorbach. Die weiteren drei über Bruno Kreisky, Fred Sinowatz und Josef Klaus folgen am nächsten Samstag, dem 30. September. Schauspieler Cornelius Obonya führt erneut durch die Dokumentarfilme. Den Auftakt macht der Film über „Leopold Figl“ (20.15 Uhr) von Regisseur Wolfgang Winkler. Figl war der erste Bundeskanzler der Zweiten Republik (1945–1953) und galt somit als Kanzler des Wiederaufbaus. Mit seinem legendären Satz „Österreich ist frei!“ sicherte er sich einen Platz in den österreichischen Geschichtsbüchern und konnte auch nicht von „Julius Raab“ (21.00 Uhr) verdrängt werden, dessen Worte nach gelungenen Staatsvertragshandlungen mit der Sowjetunion – „Vor allem möchte ich dem Herrgott Dank sagen …“ – kaum geringer im historischen Gedächtnis verankert sind. Raab ging als sogenannter „Staatsvertragskanzler“ (1953 bis 1961) in die Geschichte ein, wie die Dokumentation von Wolfgang Winkler zeigt. Alfred Schwarz gestaltete den Film über „Alfons Gorbach“ (21.50 Uhr), der in seiner Amtszeit als Kanzler (1961 bis 1964) einen erheblichen Beitrag für die junge Republik leistete, nachträglich jedoch unterschätzt ist. Er machte sich als sogenannter „Versöhnungskanzler“ einen Namen, denn das Land brauchte Zusammenhalt und den konnte er bieten. Als ehemaliger KZ-Häftling hatte Gorbach engen Kontakt zu vielen Sozialisten, was nicht alle Parteikollegen freute, und auch als Kanzler setzte er verstärkt auf Kompromisse. Das Resultat war ein durchaus gedeihlicheres Klima zwischen den beiden Großparteien, deren Konflikte sonst zu einem politischen Stillstand führen hätten können.

Sonntag, 24. September: „Erlebnis Bühne“ mit „Mariss Jansons – Musik ist die Sprache von Herz und Seele“ (19.20 Uhr), „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“ (20.15 Uhr) sowie „Philharmonisches Konzert mit Mariss Jansons – 175. Geburtstag des Orchesters“ (21.10 Uhr)

Am Sonntag ehrt „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ die Wiener Philharmoniker zum 175. Geburtstag. Den Auftakt macht das Künstlerporträt „Mariss Jansons – Musik ist die Sprache von Herz und Seele“ (19.20 Uhr) des lettischen Stardirigenten, der selbst schon dreimal das berühmte Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker leitete. Der Film gewährt einen Blick auf die Proben mit den Wiener Philharmonikern und auf Jansons musikalische Arbeit in Amsterdam, Riga, St. Petersburg sowie Salzburg. Im Fokus steht auch die Person Mariss Jansons, der als Sohn einer jüdischen Sängerin in einem Versteck zur Welt kam und in Riga seine Kindheit verbrachte.
Danach folgt im Hauptabend der erste Teil der zweiteiligen ORF-III-Neuproduktion „Die Wiener Philharmoniker und ihre Lieblinge“ (20.15 Uhr). ORF-Kulturlady Barbara Rett blickt darin auf die prägendsten Pultstars des Weltklasseorchesters wie Riccardo Muti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Daniel Barenboim sowie Leonard Bernstein und lässt die schönsten musikalischen Momente Revue passieren. Der „Erlebnis Bühne“-Abend schließt mit einer ORF-III-Produktion aus dem Wiener Musikverein, dem „Philharmonischen Konzert mit Mariss Jansons – 175. Geburtstag des Orchesters“ (21.10 Uhr). Auf dem Programm stehen die Symphonie Nr. 8 in G-Dur, op. 88 von Antonín Dvořák, Tod und Verklärung, op. 24 von Richard Strauss und die Suite aus dem Ballett „L'Oiseau de feu“ („Der Feuervogel“) (Fassung 1919) von Igor Strawinsky.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0008