„Hohes Haus“ über Premieren und Randnotizen

Am 24. September um 12.00 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patricia Pawlicki präsentiert das ORF-Parlamentsmagazin am Sonntag, dem 24. September 2017, um 12.00 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Premiere
Die erste Parlamentssitzung in der Geschichte der Republik Österreich außerhalb des berühmten Parlamentsgebäudes an der Wiener Ringstraße ist gut über die Bühne gegangen. Der neue Tagungsort in der Wiener Hofburg wurde von Abgeordneten und Parlamentsmitarbeitern gut angenommen. Inhaltlich bot die erste Sitzung im Großen Redoutensaal viel Wahlkampfrhetorik, wenig Beschlüsse und eine neue Zusammensetzung der Ausschüsse, die notwendig wurde, nachdem über den Sommer viele Abgeordnete ihre Klubs verlassen hatten und sich anderen Listen anschlossen oder nun eigene Listen anführen. Dagmar Wohlfahrt berichtet von der Premierensitzung des Nationalrats in der Hofburg.

Finale
Als letzte der Parlamentsparteien hat nun auch die ÖVP, genauer: die „Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei“, den Wahlkampf offiziell gestartet. Mehrere tausend, meist junge Anhängerinnen und Anhänger des jungen Spitzenkandidaten waren dazu in die Wiener Stadthalle gekommen. Claus Bruckmann war für „Hohes Haus“ dabei.

Im Studio analysiert wieder Kathrin Stainer-Hämmerle das Wahlkampfgeschehen.

Randnotiz
Österreich ist, was die Umweltpolitik anlangt, schon lange kein Musterschüler mehr. Der vom Umweltbundesamt erstellte Klimaschutzbericht 2017 zieht eine ernüchternde Bilanz. Es herrsche dringender Handlungsbedarf. Um die Klimaschutzziele für 2030 und 2050 (weitgehender Verzicht auf fossile Energieträger) zu erreichen, ist ein weitreichender Wandel von Gesellschaft und Wirtschaft notwendig, betonte das Umweltbundesamt. Im von Themen nicht gerade überladenen Wahlkampf kommt Klimaschutz aber nur als Randnotiz vor. Dagmar Wohlfahrt berichtet.

Soldatenleid
Neben dem Rechnungshof und der Volksanwaltschaft ist die parlamentarische Bundesheerkommission die dritte Institution in Österreich, die dem Parlament berichtspflichtig ist. Jeder Soldat – egal welchen Ranges – kann sich an die Kommission wenden und Missstände melden. Daher sieht sich auch die Kommission als „Anwalt der Soldaten“. Zuletzt war die Kommission bei einer Übung dabei, bei der das Bundesheer zusammen mit Kameraden aus Ungarn und Tschechien einen wirksamen Grenzschutz an einer fiktiven EU-Außengrenze geprobt hat. Claus Bruckmann war auch dabei.

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