NEOS Wien ad Kern: Überhöhte Managergehälter im roten Wien noch vor der Wahl abschaffen

Beate Meinl-Reisinger: „Im NEOS Wien-Sonderlandtag kann der SPÖ-Chef Farbe bekennen.“

Wien (OTS) - Verärgert zeigt sich NEOS Wien Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Bundeskanzler Christian Kern. „Da stellt er sich hin und spricht von einer Gehaltsobergrenze für Managergehälter im öffentlichen Bereich, beschränkt es aber nur auf die Bundesbeteiligungen. Hier sieht man wieder, dass sich Kern in der eigenen Partei – insbesondere in der SPÖ-Hochburg Wien – mit seinem eigenen Wahlprogramm nicht durchsetzen kann. Sonst hätte er eine Deckelung doch gleich auch für alle Beteiligungen der Länder fordern können. Im roten Wien hat man seit Ewigkeiten unfassbar hohe Gehälter in den stadteigenen bzw. stadtnahen Betrieben. Bislang hat sich die SPÖ Wien mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, diese auch nur irgendwie anzutasten. Unsere Anträge auf die Begrenzung von Managergehältern im öffentlichen Bereich wurden von der rot-grünen Stadtregierung wiederholt abgelehnt. Es kann doch nicht sein, dass hier die Manager mehr verdienen als ein Landeshauptmann“, stellt Meinl-Reisinger fest.

„Im Wiener Krankenanstaltenverbund hatte man Generaldirektor Janßen satte 24.000 Euro pro Monat ausbezahlt und ihn dann noch mit einem Golden Handshake von über 395.000 Euro verabschiedet. Im Rechnungshof-Rohbericht von Wiener Wohnen ist die Rede von Jahresgehältern für die Führungsetage in Höhe von 200.000 Euro. Auch bei der GESIBA sind Jahresgagen von mehreren hunderttausend Euro für den Vorstand nicht unüblich“, erklärt die Klubobfrau. „Kern hatte nun schon seit bald eineinhalb Jahren Zeit, als Bundeskanzler und SPÖ-Parteichef solche Ungerechtigkeiten abzuschaffen. Wir geben ihm aber nun die Chance, am 29.9.2017 im Rahmen des von NEOS einberufenen Sonderlandtags, Mut zu beweisen und seine Forderung zur Begrenzung von Managergehältern in öffentlichen Unternehmen auch auf Landesebene in Wien umzusetzen. Wir fordern Tempo statt Taktik“, schließt Meinl-Reisinger.

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