FPÖ-Mölzer: Antidemokratischer Einladungsstil des BRG Wörgl

„Nachdem Carmen Schimanek eine Fehlentwicklung aufgezeigt hat, ist sie bei Diskussion am BRG Wörgl nicht erwünscht“

Wien (OTS) - „Es ist äußerst bedenklich, wenn eine Abgeordnete des österreichischen Parlaments aufgrund der pflichtbewussten Ausübung ihres Amtes mit einer sonderbaren Einladungspraxis der Schulleitung bestraft werden soll“, sagte heute der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Wendelin Mölzer zu dem Einladungsschreiben des Bundesrealgymnasiums Wörgl zu einer Diskussionsrunde nach der Nationalratswahl.

„Konkret wurde eine Einladung des Gymnasiums an den Landtagsklub der Tiroler FPÖ geschickt. Der Einladung ist zu entnehmen, dass die Teilnahme der freiheitlichen Abgeordneten an dieser Diskussionsrunde nicht erwünscht ist und von der FPÖ ein entsprechender Ersatz entsendet werden soll. Carmen Schimanek wird im Schreiben des BRG Wörgl vorgeworfen, dass sie einen dargelegten Sachverhalt eines Bürgers verfolgt hat, wodurch die Schule in den regionalen Medien erwähnt wurde“, so Mölzer.

„Wird am BRG Wörgl ein antidemokratischer Einladungsstil praktiziert? Will man hier eine demokratisch legitimierte Amtsträgerin durch die Ausladung von der besagten Diskussionsrunde für ihre gewissenhafte Amtsausübung bestrafen? Will man dadurch die Abgeordnete bei ihrer künftigen Amtsausübung beeinflussen? Der Tiroler Landesschulrat und die Bildungsministerin sind gefordert, diese Fragen aufzuklären und dafür zu sorgen, dass am BRG Wörgl ein sachlicher Stil Einzug hält“, sagte Mölzer, der dazu eine parlamentarische Anfrage an die Bildungsministerin einbringen wird.

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