Nationalrat - Yilmaz: Integrationsjahr ist eine Art Zivildienst an der Gesellschaft

Knes: 900.000 Unterschriften von GewerkschafterInnen haben Steuerreform möglich gemacht

Wien (OTS/SK) - „Über 900.000 Unterschriften von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern unter Federführung der PRO-GE haben die ÖVP so unter Druck gebracht, dass wir die Steuerreform durchgebracht und das Wirtschaftswachstum angekurbelt haben“, so SPÖ-Abgeordneter Wolfgang Knes im Nationalrat zum Bundesrechnungsabschluss 2016. SPÖ-Integrationssprecherin Nurten Yilmaz meinte in der Debatte, dass Flüchtlingsbetreuung kostet und dies oft diskutiert werde: „Aber am schlechtesten ist es, wenn wir Menschen zum Nichtstun zwingen und dafür auch noch Ausgaben haben. Darum hat die SPÖ das Integrationsjahr vorgeschlagen und durchgesetzt“, so Yilmaz. ****

Der Faktor Arbeit müsse weiter entlastet werden, damit den ArbeitnehmerInnen mehr Netto vom Brutto bleibt, forderte Knes. Scharf abgelehnt wird von Knes die Kurz-Idee eines Arbeitszeitsparbuchs: „Was soll denn das heißen? In Zukunft gehen wir gratis arbeiten? Die Arbeitszeit kommt in ein Sparbuch, wenn eine Firma etwa in Konkurs geht, löst sich Arbeitszeit in Luft auf, oder wie? Das wird es mit uns nicht geben“, stellte Knes klar.

Im Integrationsjahr werden Schutzsuchende die Sprache lernen, erfahren wie „Österreich tickt“, wie es organisiert ist und über Kinder- und Frauenrechte instruiert. „Das ist eine Art Zivildienst an der Gesellschaft und eine Brücke zueinander für ein gemeinsames Miteinander. In keinem Dorf, keiner Stadt kann man gegeneinander leben, nur miteinander“, stellte die SPÖ-Integrationssprecherin fest. (Schluss) bj/sl

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