Grüne Wirtschaft: Kurz für Konzerne - CETA

Kurz und Kern helfen globalen Multis statt österreichischen KMU

Bundeskanzler Kern möge seine Taschenspieler-Tricks beenden. Auf EU-Ebene zustimmen aber dem österreichischen Parlament den Vertrag nicht präsentieren, das ist ein unehrlicher Schlingerkurs des Bundeskanzlers
Sabine Jungwirth
WKO Vizepräsidetn Jürgen Roth von der ÖVP spricht mit seiner CETA-Jubelmeldung nicht für die gesamte Wirtschaftskammer
Sabine Jungwirth
Gerade die lokalen Betriebe schaffen Wertschöpfung die nachhaltig im Land bleibt, während multinationalen Konzernen die Verankerung in der Region fehlt. Die heimischen Unternehmen zu schützen und zu entlasten wäre die Aufgabe der Wirtschaftskammer, statt die internationale Konkurrenz zu befeuern!
Sabine Jungwirth

Wien (OTS) - Die CETA Anwendung ist ein gefährliches Spiel, schon allein die Stärkung der internationalen Konkurrenz bei öffentlichen Ausschreibungen setzt die österreichischen KMUs zusätzlich unter Druck! Die ÖVP hilft internationalen Konzernen auch entgegen dem Ergebnis des erfolgreichen Volksbegehrens, während KMUs nur schöne Worte bekommen.

Die SPÖ ignoriert sogar die eigene Parteibasis. Die Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft, Sabine Jungwirth, richtet sich direkt an den Regierungschef: „Bundeskanzler Kern möge seine Taschenspieler-Tricks beenden. Auf EU-Ebene zustimmen aber dem österreichischen Parlament den Vertrag nicht präsentieren, das ist ein unehrlicher Schlingerkurs des Bundeskanzlers.“

CETA – Stimmen in der WKO:

WKO Vizepräsidetn Jürgen Roth von der ÖVP spricht mit seiner CETA-Jubelmeldung nicht für die gesamte Wirtschaftskammer,“ kritisiert Jungwirth dessen gestrige Aussendung - gerade bei den kleinen und mittleren Unternehmen gibt es viel Skepsis gegenüber diesen internationalen Vereinbarungen mit globalen Konzernen.

Die kritische Stimme der EPUs und lokalen Unternehmerinnen und Unternehmer ist die Grüne Wirtschaft, mit ihrer Forderung nach Stärkung der Regionalwirtschaft und fairem Wettbewerb.
"Gerade die lokalen Betriebe schaffen Wertschöpfung die nachhaltig im Land bleibt, während multinationalen Konzernen die Verankerung in der Region fehlt. Die heimischen Unternehmen zu schützen und zu entlasten wäre die Aufgabe der Wirtschaftskammer, statt die internationale Konkurrenz zu befeuern!“ so Jungwirth. 

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Matthias Kandler
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