WK Wien: Mehr Wertschätzung für Leistung von Kleinstunternehmern

Es braucht keine neuen Studien, sondern endlich vernünftige Rahmenbedingungen für die Wirtschaftstreibenden – Biach: „Kommunale Aufträge gerechter verteilen“

Wien (OTS) - Gestern präsentierte die Stadt Wien eine Studie über die Situation der EPU (Ein-Personen-Unternehmen). Eine Fleißaufgabe. „Es gibt genug Studien zum Unternehmertum, die Stadt Wien soll sich darauf konzentrieren, die Rahmenbedingungen am Standort zu verbessern, Projekte vorzutreiben und die großen Probleme wie Arbeitslosigkeit, Gebührenlawine und Bürokratiedschungel anzugehen“, sagt Alexander Biach, Direktorstellvertreter der Wirtschaftskammer Wien. Biach fordert außerdem eine stärkere Berücksichtigung von EPU und KMU bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen. Kommunale Direktvergaben bis 100.000 Euro sollen deshalb künftig besser und öffentlich kommuniziert werden, damit die Zahl und Streuung von Auftragnehmern aus der Wirtschaft steigt. „Kleinstunternehmer sind elementarer Bestandteil und Innovationstreiber der heimischen Wirtschaft und sie sind die Arbeitgeberbetriebe von morgen. Wir alle können stolz sein auf Menschen, die sich für die Selbstständigkeit entscheiden. Sie sind keine Opfer, sondern mutige Leistungsträger, die unser Land voranbringen“, sagt Biach und empfiehlt die EPU-Mythen-Bibel als Pflichtlektüre (https://www.wko.at/service/netzwerke/epu-mythen.pdf).

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