Heinisch-Hosek zu Gewaltschutz: Frauen müssen sich sicher fühlen

Sensibilisierung im Gesundheitsbereich – 5 Millionen Euro zusätzlich sollen in den Gewaltschutz investiert werden

Wien (OTS/SK) - „Wer Gewalt erleidet, braucht rasche Hilfe. Viele Frauen scheuen sich davor, über die Gewalt, die ihnen von Partnern, Verwandten oder Bekannten angetan wird, zu reden. Gerade im Gesundheitsbereich ist Sensibilisierung und eine gute Schulung sehr hilfreich“, sagte heute SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek zu den heute präsentierten Vorschlägen von Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner zum Gewaltschutz. Dabei geht es um Gewalterkennung, professionelle Hilfestellungen und den Umgang mit Aggression und Gewalt für Gesundheitspersonal. ****

„Wir haben in Österreich ein dichtes Netz an Gewaltschutzeinrichtungen. Es muss weiter laufend in die Sicherheit investiert werden. 5 Million Euro müssen zusätzlich für den Gewaltschutz bereitgestellt werden“, so die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende. Hochrisikoopfer müssen besser geschützt werden, indem die MARAC-Konferenzen (Zusammenarbeit zwischen Polizei und Gewaltschutzeinrichtungen sowie weiteren Einrichtungen, die mit den Opfern befasst sind) auf ganz Österreich ausgerollt werden. Außerdem muss die Gewaltprävention dringend ausgebaut werden – „auch indem wir opferschutzzentrierte Täterarbeit forcieren“, so Heinisch-Hosek.

„Jede Frau soll wissen, wo sie sich im Notfall hinwenden kann. Rund um die Uhr ist die Frauenhelpline 0800 222 555 zu erreichen. Gewaltschutzzentren gibt es in jedem Bundesland. Es gibt einen Weg aus der Gewalt, wir wollen Frauen Mut machen“, so Heinisch-Hosek. (Schluss) sc/mp

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