ORF III am Mittwoch: „Politik live“ mit erster NR-Sitzung nach der Sommerpause, „WAHL 17: Das Werben um die Wählergunst“

Außerdem: Zweimal „Menschen & Mächte“ mit „Arbeiten bis zum Umfallen?“ und „Wohnen, ein Luxus?“

Wien (OTS) - Am Mittwoch, dem 20. September 2017, tagt der Nationalrat zum ersten Mal wieder nach der Sommerpause. ORF III Kultur und Information überträgt die Sitzung in „Politik live“ ab 9.00 Uhr erstmals aus dem Ersatzquartier in der Hofburg. Nicht nur der Tagungsort ist neu, auch die Zusammensetzung der Klubs hat sich über den Sommer geändert. Das Team Stronach gibt es nicht mehr, da es nicht mehr die notwendigen fünf Abgeordneten hat. Dafür gibt es jetzt 14 Fraktionslose. Die Sitzung startet mit zwei „Aktuellen Stunden“:
Die FPÖ lässt zum Handelsabkommen CETA debattieren, die Grünen in der Europastunde über ein europaweites Glyphosat-Verbot. Danach wird u. a. über den Abschluss des Eurofighter-U-Ausschusses sowie über eine Veränderung der Wohnbauförderung diskutiert. ORF III überträgt die Sitzung live und in voller Länge, kommentiert von Christine Mayer-Bohusch und Michael Weiß. In ORF 2 ist bis 13.00 Uhr Fritz Jungmayr dabei.

Im Hauptabend widmet sich ORF III in einer weiteren „Politik live“-Ausgabe dreieinhalb Wochen vor der Wahl dem finalen Buhlen um die Wählerstimmen. Was tut sich abseits von Fernsehkameras und Internet-Kampagnen? ORF-Chefreporter Roland Adrowitzer diskutiert in „WAHL 17: Das Werben um die Wählergunst“ (20.15 Uhr) mit den Wahlkampfleitern der Parteien über deren Strategien und Methoden, Wähler/innen zu mobilisieren, und präsentiert in neuen Kurzreportagen, wie klassische Wahlwerbung auf der Straße tatsächlich funktioniert. Zu Gast im Studio begrüßt er Georg Niedermühlbichler (Bundesgeschäftsführer SPÖ), Elisabeth Köstinger (Generalsekretärin ÖVP), Herbert Kickl (Generalsekretär FPÖ), Robert Luschnik (Bundesgeschäftsführer Die Grünen) und Nikola Donig (Generalsekretär NEOS).

Anschließend geht es in zwei Ausgaben von „Menschen & Mächte“ einerseits um den innerpolitischen Dauerbrenner „Pensionssystem“ und andererseits um die immer höher ansteigenden Mietpreise. Schon länger wird die Pensionsreform mit den Schlagworten Leistungskürzung, private Vorsorge und längere Lebensarbeitszeit in Verbindung gebracht. Als Sanierungsvorschlag wird oft derselbe Ansatz geboten:
Pensionsalter anheben. Die Dokumentation von Michael Klonfar „Arbeiten bis zum Umfallen? Pensionssystem im Wandel“ (21.50 Uhr) untersucht die Wirksamkeit der Forderung eines Pensionsautomatismus vor dem Hintergrund steigender Altersarmut und Arbeitslosigkeit.
Was tun, wenn trotz harter Arbeit und Sparmaßnahmen das Wohnen unerschwinglich wird? Während die Mieten im Gemeindebau in den vergangenen fünf Jahren um etwa 6 Prozent gestiegen sind und im Genossenschaftsbereich um 15 Prozent, so kletterten sie im privaten Sektor um knapp 33 Prozent. Das birgt sozialen Sprengstoff. Die Dokumentation „Wohnen, ein Luxus?“ (22.50 Uhr) von Klaus Unterberger geht der Frage nach, warum der private Wohnungsmarkt in den Städten in den vergangenen Jahren zunehmend zum preistreibenden Spekulationsobjekt wurde.

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