FPÖ-Kickl: Brutalster Miethai Österreichs ist die Gemeinde Wien

Kosten- & Inflationstreiber sind die Wiener Abgaben und Gebühren – dazu kommen noch jede Menge dubioser Machenschaften von Amts wegen

Wien (OTS) - „Wenn Kanzler Kern kurz vor der Wahl entdeckt, dass die Mieten zu hoch sind, empfehle ich ihm ein klärendes Gespräch mit seinem SPÖ-Bürgermeister Häupl, denn die brutalsten Miethaie der Republik sitzen im Wiener Magistrat“, sagte der freiheitliche Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl. „Selbst alleine in Wien mehr als 220.000 Gemeindewohnungen zu betreiben die zum Teil schwer überteuert sind, und sich dann über hohe Mieten zu beklagen, zeigt wie abgehoben der SPÖ-Kanzler agiert“, zeigte Kickl auf.

Dabei seien weniger die Mieten selbst die Kostentreiber, sondern die exorbitant gestiegenen Gebühren, die in den Betriebskosten abgerechnet werden. So seien Müll-, Wasser-, Abwasser- sowie die Hausreinigungskosten in den vergangenen Jahren massiv nach oben gegangen. Teilweise seien diese Abgaben um mehr als 50% überdeckelt, sodass man bereits von einer illegalen Stadtsteuer sprechen kann, so Kickl. Die Mietkrise in Wien sei das Ergebnis einer völlig verfehlten Wohnungspolitik der SPÖ. So seien ab dem Jahr 2000 überhaupt keine Gemeindewohnungen errichtet worden und die neuen Gemeindebauprojekte erwecken eher den Eindruck von Prestigeprojekten für brave Schickeria-Parteigänger von Rot und Grün. Für die breite Masse werde hier jedenfalls nicht gebaut, betonte Kickl.

Zu den überteuerten Wohnkosten in Wien kommen noch dubiose Machenschaften von Amts wegen, mit dem die Gemeindebaumieter abgezockt würden, so Kickl. Ein Punkt dabei seien etwa die falsch vermessenen Wohnungen, die vor 1984 errichtet wurden. Bei diesen Wohnungen sei das Planmass und nicht das Naturmass verwendet worden, was dazu geführt habe, dass im Schnitt rund 3 Prozent zu viel Wohnfläche verrechnet werde. Und obwohl dieser Umstand seit Jahren bekannt und ausjudiziert sei, werde die Stadt Wien in den seltensten Fällen aktiv und kassiere oftmals munter weiter die überhöhten Mieten, kritisierte Kickl.

Wenn Kern also die Mieter entlasten wolle, dann müsse er dringend mit seinem SPÖ-Bürgermeister Häupl sprechen. Denn alleine bei den 220.000 Gemeindewohnungen seien sofort deutliche Entlastungen möglich. „Und da haben wir noch nicht über die allesamt in SPÖ-Hand befindlichen Wohnbaugenossenschaften gesprochen, die punkto Abzocke ihre Kollegen von der Gemeinde in den Schatten stellen“, richtete Kickl dem Noch-Kanzler aus.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0001