ÖH ad StudFG-Novelle: Ein wichtiger erster Schritt ist getan

Die Antragsfrist für erhöhte Studienbeihilfe beginnt am 20. September

Wien (OTS) - Die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH) zeigt sich über die Novellierung des Studienförderungsgesetzes (StudFG) sehr erfreut. Das seit 1992 nicht mehr überarbeitete Gesetz bringt Änderungen in der Höhe der Studienbeihilfe, aber auch beispielsweise eine Neuberechnung der Bemessungsgrundlage mit sich. „Gut Ding braucht manchmal Weile, doch freuen wir uns, dass unser beständiger Druck erfolgreich war“, meint Johanna Zechmeister vom Vorsitzteam der ÖH. Es war eine langjährige Forderung der ÖH, die Studienbeihilfe endlich zu erhöhen.

Die Anhebung der Gesamtsumme der Studienbeihilfe bedeutet nicht nur, dass sich Bezieher_innen in Zukunft über mehr Geld freuen können, sondern dass generell mehr Personen auf finanzielle Unterstützung hoffen können. Neben diesen Änderungen beinhaltet die Novelle unter anderem eine Neuregelung der Bemessungsgrundlage über zumutbare Unterhaltsleistungen der Eltern Studierender und eine Erhöhung der Beihilfe für Studierende, die am Wohnort der Eltern studieren. „Dies sind wichtige Schritte in die richtige Richtung. Bildung wird in Österreich nach wie vor stark vererbt, doch durch unsere Hartnäckigkeit konnten wir einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten“, führt Zechmeister weiter aus. „Mit diesem Erfolg zeigen wir, wie wichtig eine starke und unabhängige ÖH wirklich ist.“

Die Antragsfrist für die Studienbeihilfe startet am 20. September. Seitens der ÖH wird es unter dem Titel "Mehr für Dich!" eine Info-Kampagne geben, die Studierenden im Antragsstellungsprozess helfen soll. „Wir werden auch weiterhin alles daran setzen, dass Studieren in Österreich kein Privileg bleibt, sondern ein Recht ist, das allen zusteht. Ziel muss es sein, den freien und offenen Hochschulzugang für alle und unabhängig vom sozialen Hintergrund sicherzustellen“, so Zechmeister abschließend.

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