Hilfswerk statt Chancenlosigkeit

Therapiezentren für Kinder mit Behinderung in Moldau

Es ist motivierend zu sehen, wie sich die Kinder in den Hilfswerk Therapiezentren entwickeln. Bei Alina zum Beispiel konnte man genau beobachten, wie sie dank der professionellen und liebevolle Betreuung jeden Tag fröhlicher wurde. Sich verständigen zu können, Freundschaften zu schließen, das hat Alinas Welt komplett verändert
Stoyanka Manolcheva, Hilfswerk Austria International

Wien (OTS) - Alina kommt vor sieben Jahren in der Republik Moldau mit einer Hörbehinderung zur Welt. Als Kleinkind wird sie oft von den Nachbarskindern verspottet. Sie kann nichts hören und kann sich daher auch nicht verständigen. Wenn andere Kinder draußen spielen, sitzt sie alleine zu Hause. Einen Ausweg aus der Isolation bietet die Förderung im Hilfswerk Austria International Therapiezentrum. Dort kann sie die Gebärdensprache erlernen, um sich endlich verständigen zu können – und Freundschaften schließen.


Alina ist eines von 15.000 Kindern mit Behinderung in der Republik Moldau. In Moldau – dem „Armenhaus Europas“ – haben diese Kinder kaum Zugang zu angemessenen Therapien oder Bildung. Dass es nur wenige Kindergarten- oder Schulplätze für Kinder mit Behinderung gibt hat auch weitreichende finanzielle Folgen für die gesamte Familie: Ein Elternteil kann meist nicht arbeiten, da er sich der Betreuung des Kindes mit Behinderung widmen muss. Das geringere Haushaltseinkommen belastet diese Familien umso mehr, da für Kinder oft hohe Medikamentenkosten anfallen.

Hilfswerk Austria International: Eine Chance für Alina

Alinas Eltern erfuhren von dem Hilfswerk Therapiezentrum für Kinder mit Behinderung in Hincesti, im Westen der Republik Moldau. Gut ausgebildete Therapeut/innen und Pädagog/innen kümmern sich dort um die Förderung von Kindern wie Alina.

Gemeinsam mit 25 anderen Kindern kommt Alina jeden Tag ins Zentrum. Dort lernt sie mit großer Begeisterung. Schon nach kurzer Zeit kann Alina mit ihren Händen sprechen. Das stille Mädchen wird von Woche zu Woche fröhlicher und entkommt Schritt für Schritt ihrer Isolation.

Zukunft für Kinder mit Behinderung

Die Therapiezentren fördern die Selbständigkeit von Kindern, sodass diese ihr Leben so gut wie möglich selbst in die Hand nehmen können. Eltern bekommen die Möglichkeit, an allen Aktivitäten teilzunehmen. In der Elternschule lernen Mütter und Väter pädagogische Zugänge, die einen direkten und positiven Einfluss auf die Entfaltungsmöglichkeiten der Kinder haben. Die Zentren sind ähnlich aufgebaut wie ein Kindergarten bzw. eine Schule und bieten den insgesamt 60 Kindern dringend erforderliche Therapien, Grundversorgung, Ausbildung und Freizeitaktivitäten. Bei Spiel und Sport wird die Entwicklung der Kinder gestärkt.  

Es ist motivierend zu sehen, wie sich die Kinder in den Hilfswerk Therapiezentren entwickeln. Bei Alina zum Beispiel konnte man genau beobachten, wie sie dank der professionellen und liebevolle Betreuung jeden Tag fröhlicher wurde. Sich verständigen zu können, Freundschaften zu schließen, das hat Alinas Welt komplett verändert, berichtet Stoyanka Manolcheva, Hilfswerk Austria International Regionalmanagerin für Moldau und Zentralasien.

Spenden

Alina hat es geschafft: Sie konnte durch das Hilfswerk Therapiezentrum die Gebärdensprache erlernen, Freundschaften schließen und ihrer Isolation entkommen. Doch in der Republik Moldau warten noch viele Kinder darauf, aus ihrer Einsamkeit geholt zu werden. Dazu benötigen wir Ihre Hilfe: 50 Euro ermöglichen eine Woche Therapie für ein Kind. 120 Euro sind ein wertvoller Beitrag zur pädagogischen Betreuung der Kinder. 15.000 Euro kostet ein dringend benötigter Bus für den Transport der Kinder zum Zentrum und wieder nach Hause.  

Spendenkonto: AT71 6000 0000 9000 1002

Mehr Infos finden Sie auf der Hilfswerk Austria International Website

Kinder mit Behinderung
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Rückfragen & Kontakt:

Hilfswerk Austria International
Mag. Bianca Weissel
Kommunikation und Medien
01 40 57 500-112
bianca.weissel@hwa.or.at
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