Adele Neuhauser in Ö3-„Frühstück bei mir“ über Zeichen aus dem Jenseits und eine verborgene Beziehung

Wien (OTS) - Sie ist erfolgreiche „Tatort“-Kommissarin, Serienstar auch aus „Vier Frauen und ein Todesfall“ fünffache ROMY-Preisträgerin. Doch im vergangenen Jahr wurde Adele Neuhauser vom Schicksal gebeutelt: ihr Vater und ihr ältester Bruder Alexander starben kurz hintereinander an lymphatischer Leukämie, dann verlor sie auch noch ihre Mutter. Trotzdem sagte die 58jährige heute in Ö3-„Frühstück bei mir“ lachend: „Es geht mir so gut wie noch nie. Ich bin ja noch da und dadurch habe ich auch den Auftrag für die anderen, die gegangen sind, mit zu leben und ihre Lebensfreude weiter zu versprühen.“

Die Schauspielerin äußerte heute außerdem auf Ö3 ihre Überzeugung:
„Die Verstorbenen sind da, sie leiten und beschützen mich, sie erhellen meine Gedanken.“ Und Neuhauser verriet auch, dass sie einige Vorkommnisse als Zeichen aus dem Jenseits interpretiert: „Zum Beispiel am Tag, bevor ich nach Griechenland fuhr, um die Asche meines Vaters - so wie er sich es gewünscht hatte - an eine bestimmten Felsen in der Ägais auszustreuen, fiel ein Bild von der Wand. Nämlich das Bild auf dem mein Vater skizziert ist.“ Auf die Frage von Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl, wie sie solche Vorkommnisse interpretiere, antwortete Neuhauser: „Dass er an mich denkt und mich auf dieser Reise auf die griechische Insel begleitet. Auch nach dem Tod meiner Mutter habe ich sie plötzlich im Hotel in Traunkirchen, wo sie gedreht hatte, im Badezimmer gesehen. „Natürlich habe ich mir im ersten Moment gefragt ob ich spinne oder Angst habe? Nein, sie hat etwas aufgehängt und dann war sie nicht mehr da. Und auch dort am Traunsee bin ich jeden Tag in die Früh auf die Terrasse gegangen und habe geraucht und immer kam eine Möwe geflogen, hat mich umkreist. Für mich war es ein und dieselbe Möwe, jeden Tag. Und Ich hatte das Gefühl: Diese Möwe ist mein Bruder. Er hat mich in den Tag geleitet. So habe ich mich aufgeladen mit dieser Gewissheit, dass es diese andere Welt gibt, und dass sie noch da sind.“

Seit zwei Jahren lebt die Schauspielerin als Single, in der Sendung Ö3- „Frühstück bei mir“ erzählte sie genaueres über ihre letzte Beziehung, die immer im Verborgenen blieb: „Es war ein verheirateter Mann, der sich allerdings nach einem Jahr von seiner Frau getrennt hat. Trotzdem behielten wir die Verbindung für uns. Er hat sich dann von mir getrennt, als ich vom Ausstreuen der Asche meines Vaters zurückkam. Das war sehr schmerzlich.“

Ob sie in dieser Beziehung etwas besser gemacht hat als in ihrer Ehe davor, die nach 25 Jahren geschieden wurde? „Nicht wirklich. Ich habe wieder gesehen, dass ich zu viel aushalten kann, das ist nicht von Vorteil.“ Derzeit sei sie froh, Single zu sein: „Es ist heilsam. Man kann auch lieben, wenn man keinen Mann an der Seite hat. Ich lebe derzeit bedingungslose Liebe, für die Leute, die mich umgeben.“ Ob es noch einmal zu einer partnerschaftlichen Liebe kommen soll? „Ich belaste mich nicht mit dem Gedanken, lasse ihn vollends los. Erzwingen kann man die Liebe sowieso nicht. Es ist Magie.“

Im nächsten Jahr wird Adele Neuhauser wieder drei Folgen von „Tatort“ drehen- die Rolle der Bibi Fellner möchte sie noch lange spielen, sonst sind ihre Wünsche abseits des Berufs angesiedelt: „Ich möchte unbedingt mehr reisen.“ Und die Schauspielerin, die heute auch auf Ö3 erzählte, dass sie im Alter von 39 ein Kind verloren und damit ihren brennenden Wunsch nach einer Großfamilie aufgegeben hatte („Es war bitter. Im vierten Monat ging das Kind ab - es wäre eine Tochter geworden, die ich mir so gewünscht hatte.“), platzierte dafür die Botschaft an ihren Sohn Julian: „Ich möchte endlich Oma werden. Ich wäre bereit.“

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